Die Leute von „Nu Image“versuchen mit „Skeleton Man“eine Variation von „Sleepy Hollow“in Szene zu setzen – Das Ergebnis konnte kaum lächerlicher ausfallen.
Elite-Soldaten verschwinden während einer Übung im Wald.Man setzt eine Undercover-Truppe auf den Fall an.Schnell bemerken die Beteiligten,dass sie dem unmenschlichen Gegner nahezu hilflos ausgeliefert sind.
Man erfährt auch nicht allzu viel über das Entstehen des Reiters mit dem Totenkopf.War halt mal ein Indianer,der irgendwann etwas durchknallte.
Alles was der Zuschauer geboten bekommt,ist ein lächerlich wirkender Reiter,der hin und wieder per“Liquid-Blende“auftaucht und nach und nach die Beteiligten dezimiert.Man pirscht sich durchs Gehölz und ballert was das Zeug hält,auch wenn man nach diversen Fehlversuchen wissen müsste,dass der Knilch mit Kugeln nicht totzukriegen ist.
Dazwischen gibt’s heroische Sprüche und pathetische Labereien,die ohne genügend Bier kaum zu ertragen sind.
Spannung kommt fast gar nicht auf,jedoch sind einige Splattereffekte zu vermerken,die teilweise gar nicht so schlecht sind.
Die Darsteller fallen nicht negativ auf und auch wenn man den vier Frauen ihre stahlharte Ausbildung nicht abnimmt,so ist für jeden männlichen Geschmack was dabei,na ja,so halbwegs.
Wenn man den Film ernst nimmt oder sich allein ansieht kann er nur enttäuschen,mit ein paar Freunden in angemessener Lästerlaune bietet er aber Raum für schön doofe Unterhaltung.
3 von 10 Punkten