Review

Handlung:
Der ehemalige Söldner Nick wird von Geschäftsleuten engagiert, um eine Truppe zusammenzustellen, mit denen er die Einwohner einer thailändischen Insel dazu bringen soll, ihr Land an sie abzutreten.
Doch schon bald schlägt Nick sich mit ein paar seiner Leute auf die Seite der Eingeborenen. Ein erbarmungsloser Kampf gegen den Rest der Truppe, sowie zwei alte Weggefährten von Nick, beginnt.

Meinung:
Zugegeben, die Handlung ist alles andere als komplex oder tiefgründig. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen funktioniert sie recht gut: Söldner entdeckt sein Gewissen und hilft Unschuldigen gegen skrupellose und geldgierige Ausbeuter, wobei er auch "Gespenster aus seiner Vergangenheit" bezwingt. Kennt man alles, wurde im B-Action Bereich aber selten bis nie zu anständig umgesetzt.
Es dauert zwar gut eine Stunde, bis Men of War mit der Action loslegt, dann macht er es aber richtig und lässt die letzte halbe Stunde nicht mehr locker: Geballer, Explosionen, Blut - alles mit ordentlich Krawumm und ordentlich inszeniert.
Das passt auch als Eskalation des Konfliktes, der vorher ruhig und Stück für Stück aufgebaut wird. Es wird sicherlich nicht jedem Actionfan schmecken, dass Men of War sich so viel Zeit lässt, aber dadurch hebt er sich auch etwas von vielen anderen, definitiv stumpferen, Söldnerspektakeln positiv ab und ist unterm Strich einer der besten Dolph Lundgren Filme.

Kurzum:
Söldneraction, die gegen Ende richtig abgeht, zuvor überraschend ruhig, aber stets unterhaltsam, die Eskalation aufbaut.

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