"Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse" hat bis auf den Titel, den Hauptdarsteller Jean Reno und der Tatsache, dass sich wieder 2 Fälle kreuzen nichts mit seinem Vorgänger gemeinsam. Warum man den Film wieder "Die purpurnen Flüsse" genannt hat verstehe ich nicht, denn mit Blut hat der Film dieses Mal nichts zu tun, wenngleich es auch einiges blutiger als im ersten Streifen zugeht.
Die beiden Hauptdarsteller stellen wieder zwei sehr unterschiedliche Charaktere dar. Diesmal trifft Niemans auf seinen ehemaligen Polizeischüler. Das dies bereits nach gut 35 Minuten passiert, tut dem Film gut. Schauspielerisch kann man hier nicht meckern. Auch Spannung ist wieder vorhanden, allerdings stellt diese sich nur so nach und nach ein und ist nicht dauerhaft präsent.
Die beinahe übernatürlichen Mönche geben der Story einen gewissen Pfiff, sorgen für Action und Spannung und haben mir gut gefallen. Allerdings war ich dann von der Auflösung um so enttäuschter. Auch Christopher Lee bekommt man im Film nur selten zu Gesicht und irgendwie konnte ich mit seiner Rolle nicht viel anfangen, was wohl auch an der etwas kuriosen Geschichte lag.
"Die Engel der Apokalypse" (dieser Titel wäre vollkommen ausreichend gewesen!) ist nicht mehr ganz so spannend wie sein Vorgänger, hat aber auch wieder einige Action zu bieten.
noch 7 Punkte