Review

Inhalt:

Irgendwo in China, in den Jahrzehnten nach der bürgerlichen Revolution.
Ko (Phillip Ko) kommt aus den U.S.A. zurück..., und begegnet dem jungen "Tiger" (John Cheung). Der klaut ihm zunächst die Taschen-Uhr..., doch freunden sich die beiden jungen Männer an!

Der schmierige Master Ma (Kam Shan) ist auf Brautschau, und verguckt sich in die sehr attraktive Miss Ah Ming Yang (Sharon Yeung aka Yang Pan-Pan). Die hat aber kein Interesse!
Um ihn los zu werden, macht Ming´s Bruder (Charlie Chan) Ma folgendes Angebot: Nur wenn es Ma gelingt, sowohl Ming als auch ihn und die gemeinsame Schwester (Kitty Meng Chui) zu besiegen, dann darf Ma seine Schwester Ming heiraten...!
Erwartungsgemäß unterliegt Ma bereits der Schwester von Ming..., alle 3 Geschwister beherrschen ein exzellentes KungFu!

Nunmehr setzt Ma eine Belohnung von 1.000 Dollar aus, für denjenigen, der die Yangs besiegt..., und stellt in Aussicht, Ah Ming Yang dann auch zu heiraten!
Mehrere Kandidaten scheitern, darunter ein Blinder (Peter Chan) und ein angehender Shaolin-Mönch (San Sin).

Ko und "Tiger" bekommen Wind von all dem..., und sind nunmehr Herausforderer.
Und tatsächlich gelingt es ihnen, die Yangs zu besiegen..., "Tiger", der Ah Ming Yang nicht unsympathisch ist, darf sich mit ihr verloben....!
Das ruft nunmehr den alten Meister (Tiger Yang) von Ma auf den Plan...!
Dieser fordert die Geschwister zum Kampf..., siegt, und entführt Ah Ming Yang!

"Tiger" will seine Verlobte befreien..., und es kommt mit dem alten Meister zum heftigen Show-Down..., in welchem auch Ah Ming Yang mitmischt.............


Fazit:

Im Jahre 1979 drehte Regisseur Cheung Sam für das umtriebige Studio "Goldig Films" des unermüdlichen Produzenten "Alex" Gouw Hiap Ho, diese insgesamt unterhaltsame KungFu-Komödie.
Ein einfacher, routiniert umgesetzter Plot, einige rasante KungFu-Fights und ein durchaus prominenter Cast mit etlichen Darstellern, die Ende der 70er zu "Goldig"´s Stamm-Personal gehörten..., das sind die Eckpfeiler, dieser so flotten wie harmlos-unterhaltenden Eastern-Komödie.

In hellen Bildern gehalten..., eine gediegene Eastern-Atmosphäre in der etwas schäbigen Movie-Town von "Goldig Films" in Hongkong, spielt dieser Streifen..., und Cheung Sam hält das Tempo hoch, erzählt die etwas hanebüchen-harmlose Geschichte strikt, ohne große Schnörkel und mitunter etwas hinkonstruiert.

Der Cast ist durchaus prominent, John Cheung spielt den jungen, saloppen Helden..., sein Freund ist zugleich sein unaufgeregt-cool auftretender Mentor, Phillip Ko. Beide sind agile Kämpfer und halten alles gut zusammen.
Sharon Yeung (aka Yang Pan-Pan) ist die junge Dame, die allen den Kopf verdreht, was Wunder, sie ist eine sehr attraktive Darstellerin, mit Traumfigur und dem gewissen Etwas. Zudem ist sie wieder sehr gelenkig und technisch beschlagen in ihren Fight-Aktionen!

Sehr attraktiv ist auch Kitty Meng Chui, zudem fightet sie stark mit, Charlie Chan agiert als beschützender Bruder der beiden jungen Damen.
Kam Shan ist der schmierige Gegner..., Haupt-Villain und wesentlich gefährlicher, weil richtig gut KungFu kämpfend: Tiger Yang..., der fordert John Cheung denn alles ab...!

Wichtigstes sind die KungFu-Fights..., zunächst nicht sehr hochklassig..., und mitunter mit etwas Witz angereichert, immerhin regt das zum Schmunzeln an.
Dann werden die Fights härter, technisch anspruchsvoller, und auch die Choreographie zieht an!
Vor allem der Fight, als Cheung und Ko die Geschwister herausfordern, ist ziemlich gut choreographiert...: John, Phillip, Charlie, Sharon und Kitty..., ein Fünfer-Ballett des KungFu..., das gefiel und wurde rasant umgesetzt.

Höhepunkt ist natürlich das Finale..., und John Cheung und Tiger Yang zeigen noch mal einen richtig knackigen Endkampf!

Ja, es gibt nicht viel zu sagen..., "Two wondrous tigers" ist solide Eastern-Kost..., nicht grandios hochklassig, keine hohe Kunst, kein Super-Klassiker des Genres..., aber ein temporeicher, unterhaltsamer Eastern, der die Fans des Genres zufrieden stellt.
Guter Eastern "für zwischendurch".
Bis zum Endfight erreicht der Streifen 6/10 Punkte, das Finale zieht die Bewertung für mich um glatt einen ganzen Punkt noch nach oben!
Knappe 7/10!

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