Review

Inhalt:
Helge arbeitet rund um die Uhr in verschiedenen Jobs um überhaupt überleben zu können. Seine Frau vernachlässigt er total. Der Traum ist einmal ein großer Jazzmusiker zu werden bzw. entdeckt zu werden. Letzteres passiert, allerdings nicht wie erwartet.....

Bewertung:
Vorweg: Ich bin großer Helge Fan - habe praktisch alle seine Platten und habe ihn mehrmals life gesehen. Also in diesem Sinne positiv voreingenommen. Kenne auch alles seine Filme - war aber trotzdem - und wenn auch auf hohem Helge Niveau etwas enttäuscht. Es fängt eigentlich prima an mit Helge als Callboy...ich finde die Anfangsstimmung läßt sich aber nicht so halten, auch wenn alte Bekannte wie "Mama", Gott usw. aus Texas wieder dabei sind. Genauso wie Peter der immer wieder ins Bild kommt.

Seiner großen Liebe Jazzmusik wird Helge in langen Einstellungen mit entsprechender Musikuntermalung gerecht. Wenn Jazzmusik nervt könnte hier schon zum Abschalten geneigt sein. Die Szenen als Fischverkäufer sind auch nett und man merkt vielen Szenen die Improvisation an - was ja ein absoluter Pluspunkt ist.

Trotzdem kommt bei mir nicht so das Hochgefühl auf wie bei den anderen Filmen – geschweige denn die Lust ihn mir nochmal anzuschauen. Zu sehr ist es doch die Adaption alt bekannten Helge-Film-Trash. Klar, er hat Innovationen nicht nötig. Oder sie sind im Detail vorhanden und nicht so sichtbar.

Trotzdem ein guter Film, kann man ansehen, Helge-Freunde sowieso - andere werden es eh Käse finde....

Bewertung: 7/10 Punkten

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