kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 03.12.2012
So anstrengend Helges Filme auch werden können, „Jazzclub“ ist ein hervorragend getroffenes, tragikomisches Portrait des Ruhrpotts: Der Fisch, die vielen Minijobs, Wäscheleinen zwischen Hochhäusern, brotlose Kunst, hässliche Frisuren, Unterhemden und viel Regen und Matsch. Der Film pendelt – typisch für Helge – zwischen Kunst und Klamauk hin und her, lässt Kalauer wie „Zwei Meter zwei Mark“ auf hohe Jazz-Kunst stoßen. Auch viel Improvisation fließt in den Film ein, der Ruhrpott wird als Darsteller direkt mit einbezogen und kann sich genau so präsentieren wie er ist.
*weitere Informationen: siehe Profil