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Roy wird von Gaunern übers Ohr gehauen und bei dieser Gelegenheit auch gleich mit einem fetten Eisenrohr aufgespießt. Doch Roy stirbt nicht, er wankt am darauf folgenden Morgen, durchbohrt wie er eben ist, nach Hause zurück, wo alle bereits in dem Glauben leben, er sei bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen (bitte keine Fragen!).
Nebenbei hat sich in ihm aber auch der Geist eines verstorbenen Kriminellen eingenistet, und wenn sich dieser zu Wort meldet und das Ruder übernimmt, dann fließt Blut…

BLOOD NASTY ist schriller 80er-Jahre-Horror-Nonsense, den man nicht wirklich ernst nehmen kann und auch sollte, da er das auch gar nicht will.
Die Story ist, wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, Käse hoch Drei, ansehnliche FX gibbet keine und die Idee von dem Kerl, der mit 'nem riesigen Rohr durch den Bauch in der Gegend rum läuft, verliert leider schnell ihren Witz, zumal sich Roy die Stange auch bald entfernen lässt.
Einziges Highlight des Film ist daher Blondchen Linnea Quigley – „Scream Queen“ der 80er, die damals für Geld so ziemlich jeden Scheiß mitmachte (siehe „Nightmare Sisters“, „The Imp“, „Night of the Demons“, „Return of the Living Dead“…). Die rennt hier ausschließlich in transparenter Reizwäsche rum und lässt auch öfter mal ohne Grund die Euter raushängen. Das macht zwar hübsch wenig Sinn, aber sie is’ halt einfach 'ne geile Bitch, die Linnea.
Ansonsten gibt’s hier aber nicht wirklich was zu sehen, außer vielleicht dass BLOOD NASTY selbst für 80er-Verhältnisse fast schon übertrieben dämlich ausfällt.

Fazit:
"Jekyll & Hyde" goes Zombiekomödie - Horrorklamauk ohne Hirn, dafür mit Titten und Riesenrohr.
Muss man nicht wirklich gesehen haben…

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