„Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen“ war Michele Lupos erster Versuch Bud Spencer mit damals gängigen, erfolgreichen Motiven wie Außerirdische und böse Militärs zu kreuzen, ging aber wie der Nachfolger kritisch betrachtet böse daneben.
Ist Bud Spencers Auftritt als verunglückter Außerirdischer noch soweit geglückt, fängt die Ufomanie seiner Kleinstadt schon bald aberwitzige Züge anzunehmen. Es ist einfach kein wundervoll markiger und schlagkräftiger Spencer-Film, der hier zum Besten gegeben wird, sondern ein Science-Fiction-Abenteuer, schon fast im Disney-Stil. Auch wenn mit Schauspielern wie Raimund Harmstorf und ein einer Nebenrolle Joe Bugner namhafte Co-Darstellern vorzufinden sind, die im kurz davor gedrehten „Sie nannten ihn Mücke“, schon als exzellente Widersacher fungierten, bleibt hier nur ein kruder Alienmix über, der wohl direkt an das junge Publikum, dass sich sicher gut mit dem kleinen Außerirdischen, mit Aussehen wie ein kleiner Junge, identifizieren konnte.
Schlägereien und lustige Sprüche sind eher die Seltenheit, denn der Außerirdische kann mit seinem phantastischen Apparat allerlei Blödsinn anstellen, was das böse Militär auf ihn aufmerksam macht, um ihn schließlich zu fangen.
Fazit:
Was bleibt ist eine substanzlose Beziehung zwischen Bud Spencer und einem kleinen Jungen, die auch in den letzten „Rizzo“ Abenteuern ausgereizt wurde und kaum Faszination, da zu kitschig geraten, besitzt. Für Fans vielleicht noch erträglich, für andere nur ein nostalgischer Witz. Neben der Fortsetzung aber der einzige wirkliche Ausfall in Bud Spencers Karriere.