Review

Im Grunde schöne Geschichte über eine Frau, Maan (gespielt von Karena Lam ), die die Landschaft finden will, die ihr Freund (Ekin Cheng) - ein Künstler - vor seinem Tod gezeichnet hat. Dazu reist sie in seine Heimatstadt in Mainland China, wo sie auch gleich auf einen hilfsbereiten Postboten (Liu Ye) trifft, der ihr bei der Suche helfen will und sich - natürlich - auch in sie verliebt. Als sie anfängt, sich ebenfalls in ihn zu verlieben, gerät sie in ein moralisches Dilemma, da sie ihren Freund nicht gerade in seiner Heimatstadt, wo sie nur wegen ihm hingereist ist, vergessen will und sie aber beginnt, immer weniger an ihn und öfter an den Postboten zu denken...
Teilweise schön umgesetzt, mit schönen Bildern (tolle Landschaft!) und guten Schauspielern. Trotzdem für meinen Geschmack etwas zu langatmig erzählt und großenteils ziemlich langweilig - auch die tragischen Momente, wenn sich Maan an ihren Freund erinnert und trauert, wirken nicht wirklich tragisch, trotz Karena Lam's (wie immer) guter schauspielerischen Leistung. Dazu sind sie erstens viel zu kurz und zweitens einfach nicht gut genug eingeführt, wodurch kaum Emotionen aufkommen wollen.
Trotz allem, vor allem wegen der Schauspieler und den (am Ende) schönen Bildern, kann man den Film mal sehen und sich dann am Ende über die hübsche Landschaft freuen.
6-7/10 Punkten

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