Review

Romero und Argento kriegen leider nicht alles zustande was man sich bei den zwei Namen in einem Film vielleicht erhofft hätte.

Der Film basiert ( seeehr lose ) auf zwei Geschichten von Edgar Allen Poe ( Argento's Segment "Die Schwarze Katze", hat aber auch noch einige gelunge Poe Referenzen mehr, z.b. heist die Hauptfigur Usher ).

Romeo's Version von "The Facts in the Case of Mr. Waldemar" ist leider ziemlich daneben: Die Geschichte läuft zwar bloß 1 Stunde, es kommt einem aber trotzdem wie eine halbe Ewigkeit vor. Romeo verschwendet viel zu viel Zeit mit dem Aufbau ( eine Frau und Ihr Liebhaber wollen den im sterben liegenden Mann der Frau mittels Hypnose um sein weltliches Hab und Gut erleichtern, aber er stirbt und sie müssen so tun, als ob er noch lebt, also lassen sie die Leiche im Haus... ) und der Schluss macht nicht gerade viel Sinn ( wer sind "die Anderen?" ). Trotzdem hat das Teil ein paar gruselige Sequenzen, kann aber trotzdem nie wirklich überzeugen. Der Anfang ist wirklich dermasen langweilig das man jedes Interesse am Schicksal der Personen verliert.

Argento macht seinen Job wesentlich besser, auch wenn "Die Schwarze Katze" ihm einige unübersehbare Grenzen setzt. Dario bemüht sich wahnsinnig die Geschichte interessant zu gestalen, endet aber trotzdem irgendwie bei einem seiner üblichen "Na-und-was-war-jetzt-der-Sinn?" Plots. Das ist nicht zwangsläufig schlecht und die Geschichte hat eine GENIALE Traumsequenz die absolut keinen Sinn macht aber verdammt gut in Szene gesetzt ist. Teilweise hat man aber auch den Eindruck, das einige Handlungspassagen allein aus Goregründen mit in den Film geschrieben wurden ( Die "Grube und Pendel" Referenz, gleich am Anfang ). Harvey Keitel spielt den Protagonisten hervorragend und die Lady die seine Frau spielt macht auch keinen schlechten Job. Alles in allem eine gute Geschichte aber leider trotzdem nur ein "für Fans" Argento.

Alles in allem hätte der Film wesentlich mehr sein können, Fans von Argento sollten sich ihn aber trotzdem anschauen, alleine wegen der Traumsequenz. Der arme Romero hat seine Geschichte allerdings mit Pauken und Trompeten in den Sand gesetzt.

5/10

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