Review

Wie oft kommt es vor, dass sich zwei Genregrößen zusammentun? Selten ,sehr selten, also sollte doch etwas draus werden...sollte...


„The Facts in the Case of Mr. Valdemar“ (George A. Romero):

Jessica Valdemar kann es nicht abwarten, dass ihr älterer Mann Ernest endlich stirbt. Schon seit längerer Zeit hat sie eine Affäre mit dem Arzt ihres Mannes, Dr. Hoffmann. Mit Hilfe seiner hypnotischen Fähigkeiten bringen sie Jessicas Mann dazu, diverse Papiere zu unterschreiben und Telefonanrufe zu bestätigen. Doch Ernest stirbt zu früh, so müssen die beiden Ernest noch 2-3 Wochen konservieren. Sie legen Ernest in eine Gefriertruhe und wollen nur noch warten...bis Ernests Stimme aus der Gefriertruhe schallt...


„The Black Cat“ (Dario Argento):

Der Fotograph Rod Usher verdient sein Geld mit abscheulichen Fotos. Zu Hause hat seine Freundin eine schwarze Katze aufgenommen, die Rod sofort unsympathisch ist, da die Katze Rod alles andere als leiden kann.
Irgendwann ist die Katze weg und damit beginnt der Streit zwischen Rod und seiner Frau Annabell. In einem Laden entdeckt Rod eine ähnliche Katze, nimm sie nach Hause und will sie töten. Doch seine Frau kommt dazwischen und Rod bringt in einem Wahn von Alkohol und Gewalt seine Frau um und mauert sie ein. Erst kann Rod die Tat verbergen, doch dann steht die Polizei vor der Tür...


Ich muss sagen, ich haben mir mehr versprochen, wenn zwei der bekanntesten Horrorregisseure zusammen einen Horrorfilm machen, E.A. Poe gewidmet, und dann kommt „sowas“ bei raus.
Romeros Story war mir wirklich gesagt zu lahm, bis was passiert, dauert es eine ganze Weile und das hätte man auch um 15 Minuten kürzen können, und keiner hätte gemerkt, dass was fehlt. Viel zu lustlos wird die Geschichte aufgebaut, erst das Finale entschädigt ein wenig, wobei man auch hier nicht extra Tom Savini gebraucht hätte, denn allzu viel passiert nicht.

Argentos Geschichte ist besser, hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen. Zwar ist Harvey Keitel ideal besetzt, doch den Rest kann man vergessen. Es gibt zu Beginn eine wunderschöne Hommage an Poes „Pit and the Pendulum“. Danach muss sich auch diese Story erst entwickeln, bis man sieht, das Savini nicht umsonst am Set war. Doch auch hier wartet man leider auf ein großes Finale, welches leider nicht stattfindet.
Insgesamt jedoch überzeugt die Argento-Episode mehr als die Romero-Episode.


Fazit: Hier wurde viel Potential verschenkt, so dass man doch ein wenig enttäuscht ist. Denn es las sich einfach zu gut, Romero, Argento und Savini. Sicherlich kann man mal einschauen, aber man wird doch enttäuscht sein.

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