1
Wer gerne mal kotzen möchte, oder einen empfindlichen Magen hat und schon lange nicht mehr konnte, der kann sich gerne 5 Minuten aus diesem Machwerk anschauen. Menschenverachtene Aufnahmen wechseln sich mit Tötungsszenen an Tieren ab. Tiere werden verbrannt, Menschenkadaver aufgeschnitten wie rohes Fleisch. Für die Polizei und Gerichtsmediniziner gefilmtes Material kommt zum Einsatz. Und ich frage mich, wer da wieviel Geld bekommen hat, damit eine weitere unnütze Serie wie diese entstehen konnte. Denn die Aneinanderreihung von diversen Clips kostet nicht viel, schon gar keine Regie und Kameramann. Ach, das Leben könnte so schön sein, würde es so etwas nicht geben. Aber man muss Trends hinter rennen, und die hat die Faces of Death Reihe gesetzt, und die kann man noch ausschlachten. Grenzen gibt es keine mehr. Nur wer noch über ein wenig Geschmack verfügt, der sollte dieses Schundprodukt vermeiden und sich dem wirklichen sinnvolleren Tätigkeiten widmen.
4
Ein ultrahartes Plagiat zu GESICHTER DES TODES, welches im Gegensatz zum Vorbild nicht einmal versucht, durch eine Kommentierung der blutigen Bilder einen wissenschaftlichen Schein vorzugaukeln. Ewig lang glotzt die Kameralinse auf aufgeschnittene Leichen, bis es auch schon wieder langweilig wird. Zwar ist diesmal wirklich nichts gestellt, doch diese Garantie ist allein noch kein Siegel für Qualität, zumal die öde Synthesizermucke, die teils aus THE DEAD NEXT DOOR stammt, völlig deplaziert ist und man deshalb den Ton auch komplett ausdrehen kann, ohne Informatives zu verpassen. Und bei den sich wie Kaugummi ziehenden Autopsien braucht man auch nur gelegentlich hingucken oder die Vorlauftaste bleibt gedrückt , denn großartig verpassen kann man da auch nichts. Dennoch: Harter Tobak. 4 von 10.