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Für eine Filmark Production unter Führung von Tomas Tang ein richtig ergiebiges und sogar vergleichsweise gutes Werk, dass locker als stinknormales B - Action Movie durchgeht; fast schon der Ritterschlag für ein Produkt unter solchen Voraussetzungen.
Brian [ Alexander Lo Rei ] musste als Kind mitansehen, wie sein Vater getötet wird. Aufgezogen von einem Ninja - Meister und mittlerweile als Hitman im Dienste des 2ten Schülers Luzifer dienend, hat er sich auch bereits an Mördern gerächt. Doch mittlerweile bekommt er Gewissensbisse. Spätestens, als ein ehemaliger Freund von ihm getötet wird, heisst es Schluss und Ausstieg; seine Freundin büßt dafür mit dem Leben. Zusammen mit einem dahergelaufenen Kumpel, der sich später als Polizist entpuppt, geht er gegen seine alte Gang und Luzifer vor.
Regisseur James Wu [ Wu Kuo Jen ? ] macht kein Hehl aus seiner dünnen Story, sondern geht noch beim Vorspann mit dem Tempo in die Vollen, Tod des Vaters, dann 3 Hit's des mittlerweile erwachsenen Sohnes, dann schon Zweifel, Ausstieg und weiter gehts mit der Abwehr der angesetzten Killer, bis zum bleihaltigen Gegenschlag.
Die zahlreichen Actionszenen sind für eine derartige Herkunft auch sehr gekonnt präsentiert, meistens ziemlich flüssig und behende, Martial Arts Szenen dominieren. Schnelle Schnitte, hübsche Sprünge und gekonnte Akrobatik wird alles geboten, genretypische Übertreibungen bleiben im Mass des Erträglichen.
Der Showdown selbst sticht eindeutig hervor, hierbei werden auch die Waffen ausgepackt, die Erstürmung des Hauptquartier stellt sich als blendend inszenierte Sequenz mit jedesmal treffend eingesetzten Zeitlupen und hohem Bodycount heraus. Keine Ahnung, wer das choreografiert hat, aber heutzutage sucht man meilenweit und meist vergeblich nach sowas.
Auf der anderen Seite stehen natürlich dämliche Dialoge, schlechte Schauspieler in schlechten Szenen und auch allgemein ein viel zu hoher Gwailo - Cast. Auch entpuppt sich Alexander Lo trotz seines gutes Aussehens und den überzeugenden kampftechnischen Fähigkeiten darstellerisch als Nullnummer, da hilft auch die Don Johnson - Synchro eher nichts, im Gegenteil.
Immer noch besser als Richard Harrison ist er aber allemal, der Film ist auch ein vollständiger und kein Konsortium von mehreren, über die Stupidität kann man aufgrund des hohen Drucks hinwegsehen.

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