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Zwei pubertäre Highschool-Trottel haben ihr sexloses Prügelknaben-Dasein abseits von coolen Cliquen und scharfen Bräuten so gründlich satt. Aus diesem Grund entwerfen die beiden Traumfrau Lisa auf ihrem PC und versuchen dieser mittels Starkstrom-Upgrade Leben einzuhauchen. Das Experiment gelingt: Lisa erweist sich nicht nur als megascharfer Blickfang, sie ist ein Party hungriger Nimmersatt und zu allem Überfluss mit magischen Superkräften ausgestattet…

Jaja, die wilden 80er. Da ging’s in cineastischer Hinsicht ja ganz schön heiß her. Das schmucke Exemplar aus dem durchgeknalltesten aller Jahrzehnte um das es heute geht: „L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn“ („Weird Science“) von John Hughes. Der hatte Mitte der 80er mit „Ferris macht Blau“ und „Breakfast Club“ ein paar ziemliche Hits im Kino.
Hatte sich der werte Herr Hughes bisweilen eher mit weltlichen Themen wie juvenile Frustration und den überaus harten Teenager-Alltag befasst, geht es hier – dank L.I.S.A.’s Zaubertricks – dagegen überaus phantastisch zu: Im Wohnzimmer wütet ein Blizzard, durchs Dach ragt eine Langstreckenrakete, Oma und Opa stehen vereist im Schrank, der Kamin saugt Partygäste ein und spuckt sie über den Schornstein in den Gartenteich.
In der Rolle der L.I.S.A. glänzt die leider sehr unbekannte Kelly LeBrock („Die Frau in Rot“) – eine sehr adrette und talentierte junge Dame, wenn ich das mal so sagen darf.
Die Highlights in Sachen schauspielerische Jugendsünden:
1.) Bill Paxton mit Bürstenschnitt verwandelt in einen Pickel übersäten Schleimklumpen.
2.) Robert Downey Jr. als Rowdy mit BH auf dem Kopf.

Fazit:
Phantastische Teenager-Komödie mit ordentlich Pepp, Kultpotential und so volle Breitseite 80's-Feeling wie Tennissocken, „Police Academy“ und T-Shirt in der Hose zusammen!

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