Review

Actiongeladener Thriller mit zwei klasse Darstellern und einem Schuß Erotik.

Story:
Der französische Polizist Alain Moreau trifft zufällig auf seine Leiche. Genauer gesagt auf die Leiche seines ermordeten Bruders. Völlig geschockt, und denoch überrascht, da er nicht wusste, dass er einen Bruder hatte, macht er sich auf nach Amerika um nach den Mördern zu suchen.
Doch schon bald muss er erfahren, dass er in Mafiakreisen gedient hat.
Die einzige Person, die Alain zur Seite steht, ist Alex Bohemia, die Frau von seinem verstorbenen Bruder.
Zusammen kommen sie hinter die Gründe von Mikhails Tod.
Alains Bruder wusste von dessen Existenz, und wollte aus der Russenmafia aussteigen. Eine Liste, auf der die Namen von korrupten Agenten stehen, wollte er zu Geld machen und sie seinem Bruder zugute kommen lassen.
Trotz Mikhails Tod befindet sich die Liste noch immer in einer Bank in Nizza.
Damit der Tod seines Bruders nicht umsonst war, will sich Alain die Liste aneignen und die korrupten Beamten überführen.

Action:
Mit Sicherheit einer der Actionfilme van Dammes, in dem viel Blut vergossen wird. Ob bei der Schießerei im Hotel, dem Massaker in der Sauna, oder beim Showdown in der Kühlhalle, es fliegen immer die Fetzen und Moreau ist immer mittendrin.
Wenn Moreau abdrückt kommen wir in den Genuss von ein paar sehr faszinierenden Kills, denn der Scharfschütze ziehlt immer an die Stellen, an denen es sehr weh tut. Allein schon der Schuss ins Auge des Kleinbusfahrers spricht für sich und lässt ein kleines Ächzen erklingen.

Schauspieler:
Was die Action bietet bleibt den Schauspielern versagt. Im großen und ganzen, passen sich die Darsteller zwar ihren Rollen gut an, und man bekommt ein Fealing wie bei Copland, dennoch glänzen sie nicht annährend von Perfektionismus. Was die Emotionen angeht, kommt jeder der Darsteller plausibel rüber. Besonders die Mafiosi zeigen das klischeehafte Trauerbild beim Tod eines Familienmitglieds.
Natasha Henstrige spiel wie immer ihre Rolle mit einem Schuss Erotik, der bei ihr schon fast so typisch ist, wie der Kopfstoß bei van Damme.
Die Agenten spielen ihr doppeltes Spiel passabel und geben dem Film noch etwas mehr Realismus, so dass er nicht B-Movie mäßig erscheint.
Die Schauspielerischen Leiszungen sind trotzdem alles in allem einer Besetzung dieser Art entehrend.
Seltsam ist schon, dass van Damme schon wieder in seinem Film eine Doppelrolle besitzt, da van Damme mehr als jeder andere Schauspieler dieser Welt Doppelrollen in seinen Filmen spielt ( z.B. Double Impact ).
Da sagen viele, dass er es nicht drauf hat, aber wenn man einmal bedenkt, dass er immer in einem Film mitgespielt hatte, der Auslöser für eine Reihe von Filmen war, die nie das Original erreichten, so kann man doch behaupten, dass er sehrwohl zu den ganz großen gehört.
Dennoch sollte das alles dem Film nicht negativ angerechnet werden. Es ist ja schon eine kleine Überraschung, wenn man denkt der "Star" des Films würde schon zu Beginn das Zeitliche segnen.

Fazit:
Realistischer Thriller mit mittelmäßiger Besetzung. Kommt zwar in Sachen Handlung nicht an Filme wie Copland ran, aber in Sachen Action weiß man, warum der Film ursprünglich den Titel Bloodstone tragen sollte.

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