Alle Kurzkommentare


2

Was hat das moderne asiatische Kino bloß mit seinen öden Kunstfilmen und den unmotivierten Gewaltausbrüchen darin? Da hocken ein paar Gestalten Minuten lang in einem Zimmer vor sich hin, mal nuscheln sie irgendwelchen trivialen Kram, dann schweigen sie wieder, plötzlich springen sie auf und stechen sich gegenseitig ab. Und buchstäblich aus heiterem Himmel regnet es einmal Messer (!), doch diese Szene ist so dürftig inszeniert, dass ich die Klingen zuerst gar nicht als solche erkannt habe, sondern erst nach dem Lesen einer anderen Kritik darauf aufmerksam gemacht wude. Auf irgendwelchen "speziellen" Filmfestivals mag so ein Unsinn vielleicht Gefallen finden, aber ich hatte mir angesichts einiger Inhaltsbeschreibungen - es geht doch schließlich um die Yakuza! - etwas völlig anderes darunter vorgestellt, nämlich einen richtigen Film mit Spannung und Dramaturgie.

5

Eins vorweg: Wer hier aufgrund des Titels so was wie einen japanischen (Soft-)Porno erwartet, wird bitter enttäuscht sein. Nach den guten bis sehr guten Kritiken war ich sehr gespannt auf den Film. Leider konnte er meine Erwartungen nicht erfüllen. O.k., die düstere Großstadtatmosphäre ist sehr gut in Szene gesetzt worden und die Schauspieler machen ihre Sache alle ordentlich, trotzdem hat der Film einige Längen, weil einfach nicht viel (bis auf ein paar ordentlichen Gewaltszenen) passiert. Mir ging der (fast) wortlose Hauptdarsteller nach ein paar Minuten gehörig auf den Zeiger. Vielleicht mag der Film für viele große Kunst sein, für mich ist er ein höchst durchschnittlicher Thriller. 5/10 Punkte

8

Ein groteskes und hartes Gangster-Drama, das nicht in das übliche 08/15-Schema der japanischen Yakuza-Filmen passt (es ist irgendwie anders). Die Ruhe des Filmes, wird nur von ein paar wenigen, aber dafür umso härteren Gewaltszenen unterbrochen (aber nicht à la Miike). Dazu kommt noch ein genialer Soundtrack, der imo sehr gut dazu passt. 8/10

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