Review

Besonders im ersten Drittel eine intensive, ideenreiche Genremischung, die zeigt, dass bedrohliches Verschwörungsklima mit Agenten in dunklen Anzügen nicht erst eine Erfindung der letzten zwanzig Jahre ist. Die starke Atmosphäre wird zudem noch von John Williams gelungener Musik unterstrichen. Nachdem Douglas als alter Spionage-Recke den Film dominiert und anständig an der Actionschraube gedreht wird, verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend auf die Nachwuchs-Telepathin und das Übernatürliche.

Zunächst ist dies ebenfalls sehr stimmig, die Sequenz im Institut verläuft für meinen Geschmack jedoch einfach zu langatmig und ereignislos. Ebenso beginnt der Film von dort bis hin zum Ende leider der geheimen Regierungsorganisation und dem wirklich großartigen John Cassavetes die Professionalität und damit auch die Bedrohlichkeit gehörig auszutreiben.

Dennoch erwarten den Zuschauer weitere geschmeidig, spannend und blutdürstend inszenierte Movie Moments. Somit ist TEUFELSKREIS ALPHA eine klare Empfehlung, auch wenn der Film nicht so knackig konsequent bleibt, wie er es in Teilen meisterhaft vorführt.

In dieser Paragon-Klinik bekommt man übrigens die wohl beste Heim-Videospielanlage der 70er zu sehen - und die beiden Hühner wissen es nicht einmal zu schätzen, tss...

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