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Bei aller Trashfilmliebe aber mit Japanese Hell bin ich noch nie wirklich warm geworden. Der Look ist schrullig: Gummimonster, billigste Theaterbühne, tatsächlich direkt aus der Hölle stammend, völlig behämmerte Dialoge und eine handvoll praktische Effekte. Das Kartenhaus steht für einen gelungenen Trash-Abend. Inhaltlich aber so dröge und langweilig inszeniert und erzählt, dass es mir schwer fällt am Ball zu bleiben.  

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Völlig missglückte Mixtur aus Splatter, Sexfilm, Satire und Tuntenballett. Zudem nimmt dieses Machwerk einen fragwürdigen Bezug zur Aum-Sekte, die 1994 einen verheerenden Nervengas-Anschlag in der U-Bahn der japanischen Stadt Matsumoto verübten. Primär haben jedoch wohl die wenigen (und recht albernen) Gewaltszenen für ein Verbot in Deutschland gesorgt. Den künstlerischen Anstrich dieses Filmchen kann man sich getrost in die Haare schmieren, zumal die Szenen in der Hölle wirken, als hätte Ed Wood Jr. ein hinterwälderisches Bauerntheater inszeniert...

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Man darf sich von den trashigen Höllenszenen mit den albernen Dämonen eingangs nicht abschrecken lassen. Die Effekte, Masken und besonders die Kulissen sind dort leider billigst. Wie bei einer Schultheateraufführung. Die flapsige deutsche Synchro tut ihr Übriges. Inwieweit diese Vorstellung von einer Hölle noch traditionell japanisch ist oder bereits verchristlicht wurde, das lässt sich kaum einschätzen. Aber nach dem etwas verkorksten Start wird der Film tatsächlich besser, auch wenn er eigenartig strukturiert bleibt. Die kurze Episode mit dem pädophilen Serienkiller ist zumindest auf inhaltlicher Ebene schön krass und böse. Den Großteil der Laufzeit macht aber zum Glück die gelungene Parodie auf die Aum-Sekte aus, bei der religiöser Fanatismus und scheinheilige Gurus gehörig angeprangert werden.

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Also "Japanese Hell" ist wahrscheinlich nur was für die ganz hartgesottenen Trashfans. Ich gebe zu, ich habe mich am Anfang auch darüber geärgert, wie mies der Film offensichtlich gemacht ist... bis ich das Ganze dann als Komödie angesehen habe. Die schnarchigen Schauspieler, die stümperhaften Effekte, die grauenhaften Kulissen (ein Traum die Überfahrt über den Fluß Styx, der nicht nur in einem Raum mit bunt angeleuchteten Wänden gedreht wurde, nein, man sieht sogar noch eine Ecke des Raums!) und vor allem die saudumme deutsche Synchro, die in ihren intelligenteren Momenten an alte Bud Spencer/Terence Hill-Klopper erinnert. Ehrlich, Leute, das kann doch nicht ernstgemeint sein? Hoffentlich nicht. Unterm Strich also doch eine herrlich bescheuerte Splatterkomödie, bei der man sich freilich doch nicht ganz sicher ist, welche Lacher nun gewollt sind...

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Au man Japanese Hell ist schon ganz schön Scheiße.. Der Flm wirkt von vorne bis hinten amateurhaft. Die Bluteffekte sind billigst und schlecht in Szene gesetzt, dadurch wirkt der Film auch nicht sonderlich hart. Billige Amateurprodukte finden an mir normalerweise einen geneigten Abnehmer, aber hier passt gar nichts. Zu den schlechten FX, gesellen sich üble Darsteller, die eindimensionale Charaktere verkörpern. Ich weiß gar nicht, wo ich hier aufhören soll zu meckern, die Kulissen wirken auch nicht gut und langweilig ist der Film auch noch- so dass wenn man ihn einmal durchgestanden hat, mit Sicherheit kein 2tes mal antun wird. 1/10, weil weniger nicht geht!

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