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Kurze Handlungsbeschreibung:

Yen Ching (DavidChiang) , einer der Anführer der 108 Ritter von Liang Shan, lernt durch Zufall den Kaiser kennen. Dieser bittet Yen Ching, ihm beim Kampf gegen die Rebellen aus Hang Chou zur Seite zu stehen. Doch schon beim ersten Angriff fallen viele der Liang Shan-Führer dem Tod zum Opfer. Die Rebellenbande ist zu übermächtig. Auch ein weiterer Angriff scheitert, da die Hang Cho frühzeitig davon Kenntnis erhalten hatten. Yen Ching und seine Gefährte Chang Shun (Ti Lung) versuchen ein letztes, verzweifeltes Mal, die mächtigen Gegner zu attackieren. Doch Chang Shun wird während der Schlacht schwer verwundet. Wird es den letzen Liang Shan Kämpfern gelingen, die Rebellen zu besiegen?

Einer der Kultfilme aus der Shaw Brothers Schmiede, Die Eroberer (All Men are Brothers) aus dem Jahre 1973 basiert auf einer alten Legende der 108 Rebellen aus Liang Shan, die sich vor vielen hundert Jahren mehrfach gegen die Unterdrückung der korupten Landesfüsten behaupten konnten. Die Eroberer ist ein episches und brutales Abenteuer im Stil von Die 13 Söhne des Gelben Drachen (The Heroic Ones) und ist der Zweite Teil von Die Sieben Schläge des gelben Drachens (The Water Margin). Chang Cheh( führte in diesen Filmen die Regie) hat auch im zweiten Film der Liang Shan Kämpfer, wieder alle Stars der Shaw Brothers mit dabei. Der Film schlug ein wie eine Bombe und David Chiang war der Star, der uns Europäern den Eastern richtig schmackhaft machte. Sein schauspielerisches Talent ließ uns mit ihm leiden und lächeln. Er war die Verkörperung des Helden, an dessen Seite man in den Kampf gezogen wäre.Beim Film Die Eroberer stehen Kämpfe allerdings im gegensatz zum ersten Teil diesmal sehr im Vordergrund, die teils sehr blutige und meist auch sehr brutal ausgefallen sind. Dazu gibts eine guten Story, die zur Abwechslung auch wirklich spannend ist.Die Easternaction ist sehr überzeugend, aber es ist keiner der üblichen Kung Fu Filme, sondern eher ein Kriegsdrama.

Fazit: Schwertkampfkunst und Wirework, ausgesuchte Tötungsarten und Wortduelle sind sehr gut. Dies alles, der Drastik mancher Bilder zum Trotz, keineswegs als Trash inszeniert, sondern mit Sorgfalt und Liebe zu den Kulissen, in den sich im Verlauf häufenden Kampfszenen. Unübertrefflich ist die letzte Schlacht zwischen den Liang Shan und Hang Chou muss man gesehen haben, um zu glauben, was geschieht. So viel ist sicher: Ein wüste Schneisen durch alle Klischees schlagendes Kult Abenteuer und Rache Meisterwerk. Von mir 10 von 10 Punkten.

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