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Wie so oft bei einem japanischen Ninja-Adventure sind es vor allem die wunderschönen Bilder, die einen begeistern, während man sich in die Handlung recht schwer reinfindet. Ich muss gestehen, dass ich NINJA WARS auch nur auf (US-) Englisch gesehen habe und dass diese erbärmliche Synchronisation dem Film überhaupt nicht gerecht wird. Was dessen ungeachtet auffällt, ist die Tatsache, dass es zwar auch hier übermenschliche Kampftechniken und manch krassen (Gewalt-) Moment gibt, aber dass die Japaner sich im Vergleich zu vielen Hongkong-Eastern noch ziemlich zurückgehalten haben. Die wenigen obskuren Highlights sind deshalb auch nicht ausreichend, um die volle Aufmerksamkeit des Betrachters durchgehend aufrechterhalten zu können. Da der Film auch gerne mal sehr lange an einem Ort verweilt, wird fast der Verdacht erweckt, dass dem Drehbuch ein in mehreren Akten unterteiltes Theaterstück zugrunde liegt.