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Regisseur Wong Kar-Wai zählt wohl zu den ganz großen im Hongkong Kino. Seine Filme sind außergewöhnlich und treffen wohl nicht jeden Geschmack. Mit "Fallen Angels" hat er einen beeindruckenden Film gedreht. Eine richtige Story gibt es eigentlich nicht. Wong Kar-Wai erzählt von Leuten wie sie ihrer Arbeit nachgehen und ihren Erlebnissen im Nachtleben von Hongkong. Vor allem die Optik des Fims ist genial mit der Kamera von Christopher Doyle eingefangen. Das bunte und pulsierende Nachtleben von Hongkong mit den ganzen Neonreklamen wird authentisch eingefangen und wird untermalt von wunderschöner und passender Musik.
Die Geschichte handelt vom Auftragskiller und seiner Partnerin, die schwer in ihm verliebt ist. Doch er ist nicht in ihr verliebt und will aus dem Job als Killer aussteigen, was allerdings für ihn folgen haben wird. Dann ist da noch der stumme, der anderen um an Geld zu kommen seine Dienste aufzwingt und sie so lange nervt bis sie ihm bezahlen. Gespielt wird der stumme von Takeshi Kaneshiro. Der ganze Film folgt keiner richtigen Story. Man bekommt eine Aneinanderreihung von verschiedenen Szenen der Leute. Man hat auch kein Gefühl dafür in was für Zeiträumen sich die einzelnen Szenen abspielen. Aber gestört hat das überhaupt nicht. Auch begegnen die Personen sich während des Films öfter, ohne aber einen direkten Bezug zueinander zu haben. Der Film bietet halt alles. Ob Action, Liebe, Drama oder auch einige witzige Szenen. Vor allem die Actionszenen haben es in sich. Die Shootouts sind erstklassig und erinnern schon an John Woo. Sind sind hart, realistisch und blutig. Sicherlich ist der Film nicht jedermans Geschmack, man kann auch schwer erklären was die Faszination dieses Streifen ausmacht. Man muss ihn einfach gesehen haben. Entweder man mag ihn oder halt nicht. Ich war wirklich beeindruckt von dieses Film.

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