Oh mein Gott! Ich hatte schon öfters von diesem Film gehört, und von der Tatsache das er doch so furchtbar schlimm sei etc. Also hab ich ihn mir mal besorgt und angeschaut. Und was gabs? Langeweile ohne Ende.
Zum einen gibt es da die deutsche Synchro, die wirklich...grausig ist, und eher zum lachen als zum gruseln ermuntert. Dann die Darsteller.. furchtbar eigentlich, das einzige was diese können ist es, die Augen schön weit aufzureißen und verstört zu gucken, das war's aber auch schon. Die Story is eh ein bisschen Banane, darauf will ich gar nicht eingehen. Die Effekte sind aber das interessanteste am Film: Zwar sind sämtliche Splatterszenen wirklich genial und authentisch dargestellt, doch das der Priester, der sich selbst erhangen hat ,nur eine Gummipuppe ist die im Wind wackelt sieht selbst der größte Laie. Spannung im Film ist auch nicht vorhanden, denn entweder gibt übermäßig aufgebrachte Figuren, oder viel zu besonnene die gar nicht checken das Leichen durchs Haus laufen. Viele Szenen sind irgendwie auch einfach nur blöd, z.B. die, in der der Vater den jungen Bob mit dem großen Bohrer bearbeitet. Hallo? Selbstjustiz hin oder her, irgendwie ist die Szene reichlich blöd.
Allein der Titel ist gewissermaßen 'ne Verarschung, denn bei "City of the Living Dead" denkt man spontan an ordentliche Zombiemassen und viel Spannung. Stattdessen tauchen die Untoten hier ca. 30 Minuten vor Schluss erst richtig auf, und zerquetschen den Leuten erstmal schön die Köpfe...
Letztendlich ist "Ein Zombie Hing Am Glockenseil" weder gruselig, noch spannend, noch verstörend, noch überhaupt lustig (abgesehen von der Innereien-Kotz-Szene, die sieht sowas von shice und übertrieben aus, da muss man lachen). Ein Film für die Mülltonne.
1/10