Review

Die Story ist ziemlich schnell erzählt. Ein Pfarrer erhängt sich auf einem Friedhof und öffnet damit das Tor zur Hölle. Die Toten steigen aus ihren Gräbern und suchen sich ihre Opfer. Eine Hellseherin sieht das Ganze bei einer Seance und macht sich mit einem Reporter auf den Weg dem untoten Pfarrer den Gar auszumachen und somit die Zombies zurück in die Hölle zu verfrachten.
Das ganze ist mit einigen, für Zombiefilme, ungewöhnlichen Elementen gespickt. z.B. bluten Opfer beim Anblick der Zombies aus den Augen oder die Zombies erscheinen und verschwinden wie Halluzinationen.
Insgesamt eine durchschnittliche Story in der es nicht immer spannend zugeht.

Die Charaktere agieren teilweise etwas komisch. z.B. wehrt sich keiner gegen die Zombies oder wenn man sagt, dass man vor Angst das Haus verlassen will, setzt man sich doch eigentlich nicht in den Sessel.
Die Darsteller überzeugen auch nicht immer. Etwas mehr Elan an einigen Stellen, hätte dem Film sicher gut getan.

Die deutsche Synchro ist nicht der Hit. Der Ton ist stellenweise sehr verrauscht. Die Sprecher sind unpassend und amateurhaft. Irgendwie passen einige Stimmen nicht zu den Charakteren und wirken deshalb künstlich.

Der Score ist passend und typisch für 70er/80er Jahre Italo-Horror-Filme.
Kommen wir zu dem, was einen italienischen Zombiefilm ausmacht. Die Effekte.
Ich habe im ganzen Film ganze 5 nennenswerte Splatterszenen gezählt. Und von denen waren 3 dieselben. Nämlich, ein Zombie greift in den Hinterkopf des Opfers. Ich hätte doch etwas mehr Vielfalt erwartet. Gerade wenn ich mir einen Streifen von Lucio Fulci ansehe.
Okay, genug genörgelt. Die wenigen Effekte sind aber gut umgesetzt und doch recht derb.
Die Zombies sehen wirklich fantastisch aus, das muss man sagen.

Fazit:
Lucio hat schon bessere Filme gemacht und man sollte nicht zuviel erwarten. Alles in allem bekommt man super Zombies in einer durchschnittlichen Story mit wenigen aber guten Effekten. 6 von 10 Punkte

Details
Ähnliche Filme