Hier ist er also, der geächtete Streifen aus meiner Kindheit. Beim ersten Mal konnte ich es kaum glauben, wie wenig splatterig dieser Film ist. Ich habe mitgestoppt und bin auf knapp 50 Sekunden gekommen, die (mit guten Willen) in dieser sensiblen Zeit (80´er-Jahre, Muttertag/Texas Chainsaw Massacre, ihr erinnert Euch bestimmt) herausgeschnitten werden mussten. Dies ist einer der unblutigsten Fulci Filme, in dem manche Greultaten sogar mehrfach wiederholt werden. Gut, die Drillboherszene ist gelungen, doch wegen 20 Sekunden schaue ich mir doch keine 90-Minuten-Pleite an. Fast jeder andere Film (und sei er auch geschnitten) ist gehaltvoller als dieser Schund. Viele Leute preisen die Atmosphäre an, doch selbst das vermag ich nicht zu bestätigen. Die Schauspieler sind zu hölzern, die Story muss man mit einer Lupe suchen und die Bilder, die Fulci eingefangen hat, auch nichts besonderes. Nur für absolut hart gesottene Fulci-Fans. 2/10 Punkte von mir, und das allene wegen der gelungenen Bohr-Szene.