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Der Schrecken geht um in der kleinen Stadt Dunwich. Der Pater des kleinen Städtchens hat sich erhängt und dadurch werden die auf dem Friedhof liegenden Toten erweckt. Weit entfernt in New York sieht die junge Frau Mary Woodhouse während einer spiritistischen Sitzung dieses Szenario und wird dadurch so verstört, dass sie wenig später für tot gehalten wird. Der Reporter Peter Bell kann jedoch feststellen, dass sie doch noch lebt und rettet sie aus dem Sarg, der bereits auf dem Friedhof für das Begräbnis bereit stand.

Nachdem Mary wieder lebt, kann sie dem Reporter deutlich machen, in was für einer schwierigen Situation sie sich befinden. In wenigen Tagen ist nämlich Allerseelen. An diesem Tag sollen, einer alten Prophezeiung zufolge, alle Toten wieder aufstehen. Die Zeit drängt also, so dass sich die beiden sofort bemühen, die Stadt Dunwich zu finden, um den Horror zu stoppen.

"City of the living dead" (unter dem deutschen Titel "Ein Zombie hing am Glockenseil" berühmt berüchtigt geworden) ist meiner Meinung nach Fulcis einziger Horrorfilm, in dem er versucht hat, gruselige Elemente einzubauen. Ob ihm das letztendlich gelungen ist, ist wieder eine andere Frage. Ich halte ihn allerdings für einen unterhaltsamen und atmosphärischen Film. Die Story ist zwar an vielen Stellen gar nicht logisch, trotzdem wird Spannung erzeugt. Die bereits erwähnte Atmosphäre wird auch durch die Musik verstärkt. Zwar wird die Musik öfters mal in der Endlosspur gedudelt, ab und zu erzeugt sie jedoch eine geniale Stimmung.

Splattereffekte hat der Film allerdings verhältnismäßig wenige. Von den typischen langen Fulci-Splattereinlagen gibt es nur zwei. In der ersten kotzt ein junges Mädchen unter den Blicken des untoten Priesters die Eingeweide aus, die zweite ist die, wo der vermeintliche Bösewicht, der Außenseiter Bob von einem Mann mit einem Bohrer der Kopf durchbohrt wird. Aber es gibt auch noch einige kleinere Splattersequenzen. Die Zombies sind hier von einer besonderen Art, da sie die Fähigkeit haben, an x-beliebigen Stellen aufzutauchen und zu verschwinden.
Die Schauspieler bewegen sich im typischen Rahmen für Italo-Klassiker, es gibt einige bekannte Gesichter, Catriona McColl und Carlo de Mejo z.b. sind auch in anderen Filmen von Fulci zu sehen gewesen.

Was mir an dem Film nicht so gut gefallen hat, ist erstens die miese Synchro und zweitens das unspektakuläre Ende. Die Musik ist wie gesagt mein Fall aber etwas mehr Spannung wäre gut gewesen.

Insgesamt aber ein guter Horrorfilm. Er hat zwar nicht so viel Splatter wie z.b. „The Beyond“ aber mir hat die Atmosphäre zugesagt. Viele scheinen den Film ja nicht besonders zu mögen, was ich nicht nachvollziehen kann. Ok, es gibt durchaus härtere und blutigere Filme aber ich schaue ihn mir trotzdem ganz gerne an. Die DVD, die ich habe (laut Cover von Astro) ist übrigens sehr gut, wenngleich ich mir ein paar mehr Extras wünschen würde, aber egal... Man kann nicht alles haben.

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