Review

kurz angerissen*

erstmals veröffentlicht: 13.10.2013

Ohne Zweifel ein Fulci. Kein roter Faden zu erkennen, die Kamera hält mit Lust auf schleimige, verwesende Körper und mit dem immergleichen Griff wird an den Hinterkopf gegriffen und das Gehirn wie Spielknete herausgequetscht. Vorbilder sind natürlich unzählige zu erkennen, ob diese dabei aber gemeinsam in einen Film passen, interessiert Fulci natürlich nicht. So springt „City Of The Living Dead“ von einem Ansatz zum nächsten, sprunghaft strukturiert durch Gore-Höhepunkte, die mitsamt des hoch fiependen Soundtracks brutal abgeschnitten werden und zur nächsten Szene leiten, bis der Spuk irgendwann ein Ende hat. Ein Film voller Dilettanz, und dennoch von erstaunlich hohem Unterhaltungswert, weil der Mann es immerhin verstand, spektakulär auf Grund zu laufen. Ein Gespür für stimmige Bildkompositionen war bei ihm immerhin zumindest im Unterbewusstsein immer da.

*weitere Informationen: siehe Profil

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