Review

Inhalt:
Ein Irrer namens Blaumilch flieht aus dem Irrenhaus. Er klaut nen Presslufthammer und beginnt einfach so, auf Tel Avivs Hauptverkehrsstraße ein Loch zu bohren. Es entsteht natürlich riesen Chaos. Daraufhin entwickeln sich die lustigsten Diskussionen in der Stadtverwaltung und in der ganzen Stadt: Bürgermeister gegen Baudezernent, Baudezernent mit allen Ingenieuren, Polizei mit Bürgern,... Keiner fragt nach, wer der Mann ist und auf wessen Befehl er die Baustelle angefangen hat. Aber plötzlich ist er der kleine Held von der Straße und das Projekt wird ausgebaut. Die Diskussionen gehen auf bizarre Weise weiter, bis die Meldung vom Durchbruch zum Meer kommt. Tel Aviv feiert plötzlich mit großem Trara seinen Kanal und sich als Venedig des Ostens. Ende des Films: Blaumilch zeichnet an einer andern Stelle ein Kreuz und beginnt zu bohren...

Leider kenn ich keine Kishon-Bücher oder sonstige Filme von ihm, aber der Humor ist schon ne irgendwie genial und sicherlich Vorlage für so manche 70er und 80er-Jahre-Filme. Zusätzlich muss man bei dem Film nicht viel denken...man lässt sich einfach berieseln und genießt ein paar lustige Szenen. Er ist auch für alle Altersgruppen geeignet.
Bürokratie und die Politiker werden auf die Schippe genommen und man sieht mal, wie ruhmversessen und machtgierig manche Menschen sind. Behörden und ihr ganzes hin und her – obwohl keiner den Durchblick hat.

Leider muss ich sagen, dass der Film etwas in die Länge gezogen ist. Und mehr als 1-2 mal braucht man den Film nicht zu sehen – das gibt er nicht her.

Mein Fazit: Ein alter, sehr bizarrer, aber durchaus komischer Film, den man durchaus mal schauen kann.

5/10

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