Review

Anthony Hopkins und Alec Baldwin schlagen sich durch eisige Kälte.

Story:
Es hätte nur ein schöner, idyllischer Arbeitstrip werden sollen: Inmitten der Wildnis Alaskas wollen der erfolgreiche Modefotograf Robert Green und das Model Mickey Aufnahmen einer neuen Kollektion machen. Mit von der Partie ist Mickeys Ehemann, der Milliadär Charles Morse, der bald spürt, dass zwischen seiner Frau und dem Photographen mehr als nur ein geschäftliches Verhältnis herrscht. Als die Männer gemeinsam zu einem kurzen Rundflug aufbrechen, geraten sie in einen Schwarm Wildgänse. Ihr Flugzeug stürzt ab, verloren in den Bergen.
Fernab jeder Zivilisation machen sich die Überlebenden auf den Weg. Hunger und Kälte zehren an den Männern, die ihre persönlichen Differenzen beiseite legen müssen, um gemeinsam den Weg zurück zur Zivilisation zu finden. Doch dann setzt sich ein riesiger Bär auf ihre Fährte. Das Tier hat vor allen Dingen eines: Appetit auf Menschen. Eine abenteuerliche Verfolgungsjagd beginnt.

Gewalt, Bären, Waldläufe, Spannung. Diese Punkte sind in diesem Film sehr gut miteinander verbunden. Der Film weiß genau, was den Zuschauer erwartet: Einen Bären, der aus dem Hinterhalt auf harmlose Leute losgeht. Damit spielt der Regisseur von Anfang an, nur um die Zuschauer in einer gewaltigen Finte auflaufen zu lassen. Dann Enstpannung: Ohne langweilig zu wirken, werden die Naturaufnahmen umwerfend in Szene gesetzt. Dann geht es richtig los. Der Bär taucht auf - und rennt den Hauptdarstellern hinterher. Viel Hetze durch den dunklen Wald, Geschrei und Gebrumme, fast so, als tauche der Weiße Hai hinter der nächsten Douglastanne auf.

So gut es zwar fast den ganzen Film, aber trotzdem erreicht einen nie langeweile, da die "Verfolgungsjagden" immer unterschiedlich gestalten sind. Z.B. kommen die Charaktere mal in eine Sackgasse und ein anderes Mal bemühen sie sich über einen Baumstamm zu laufen, der über einem strömenden Fluss liegt. Dabei drohen Hopkins & Co. in den Fluss zu fallen.
Dadurch herrscht dann immer wieder abwechselnde Atmosphäre.

Auch lebt der Film von seinen beiden Hauptpersonen und deren Konflikt.
Die Chemie zwischen den beiden Akteuren ist gut abgestimmt, so dass ihr unterschwellig brodelnder Konflikt um eine Frau das Drama und das Interesse des Zuschauers am Leben hält. Hopkins fügt sich als grantelnder Pfadfinder perfekt in die Szenerie der Wälder ein, während der leicht angespeckte Baldwin in den Augen der Zuschauer geschickt die Wandlung vom Guten zum Bösen vollzieht.

Lee Tamahori hat mit Anthony Hopkins und Alec Baldwin eine sehr gute Wahl an Schauspieler getroffen. Beide Darsteller können in diesem Film voll und ganz überzeugen. Anthony Hopkins beweist einmal mehr hervorragendes Talent.
Alec Baldwin hat hier mal wieder eine gute Rolle. Hier kann er durch seine Emotionen und schauspielerischen Leistungen. Insgesamt spielt er sehr gut, muss sich Anthony Hopkins jedoch geschlagen geben.
Alle anderen Schauspieler ragen nicht so sehr ins Licht, da sie alle eine kleine Rolle haben. Gut, bis auf den Schwarzen, der noch mit Alec und Anthony überlebt hat, jedoch hat auch er eine kleine Rolle. Jedenfalls länger als die anderen.

Fazit:
Spannender Abenteuer-Thriller mir zwei sehr guten Darsteller und viel Atmosphäre.

Details
Ähnliche Filme