5
Wieder einmal eines dieser Streifen der mit dem Cover mehr verspricht als wirklich drin ist.Klar der Regisseur Lee Tamahori ist hier zwar routiniert, kann es aber besser. Auch die beiden Hauptdarsteller geben alles.Das nützt aber alles nix wenn das Drehbuch einfach zu schwach ist.Zudem ist der Story-Plott viel zu vorhersehbar und man kann sich meistens vorher schon ausmalen was als nächstes kommt. Das beste an The Edge, sind ganz klar die wunderschön gedrehten Naturaufnahmen, die auch gleichzeitig das Highlight des Streifens darstellen. Fazit: Man hat definitiv nichts verpasst wenn man Auf Messers Schneide nicht gesehen hat. Allein der mässige Erfolg und der ziemlich schnelle Untergang in der Filmmasse spricht wohl eine deutliche Sprache.Es gibt genug Natur und Tierdokus im TV, die spannender und informativer sind als dieser Streifen.
8
Ein toller Film, der vor allem durch seine Landschaftsaufnahmen auf sich aufmerksam macht. Lee Tamahori hat in letzter Zeit eher durch mittelmäßige Kommerzproduktionen auf sich Aufmerksam gemacht. Die beiden Stars Alec Baldwin und Anthony Hopkins spielen in einem für sie ungewöhnlichem Milieu. Sie machen ihre Arbeit sehr gut, vor allem sind sie durch ihr Psychospiel vor einer solchen Kulisse wohl unschlagbar. Der Film wird nie langatmig, weil er in freien Natur spielt uns somit durch die Aufnahmen den Zuschauer auf seine Seite zieht. Einfach nur wunderschön!!! Die Musik, wurde vom verstorbenem Erfolgskomponisten Jerry Goldsmith (The Omen, Alien) geschrieben und gehört meiner Meinung nach zu seinen letzten und besten Arbeiten. Im Abspann ist das komplette Theme zu hören. 8 von 10 Punkten