Sigmund Freud wäre von diesem düsteren Slasher voll mit sexuellen Metaphern bestimmt hellauf begeistert gewesen, da viele Thesen aus seiner Psychoanalyse (z.B. Kindheitstraumata und unausgelebte Sexualität) in das Motiv des Killers einfließen. Der als Nasty Video verschriene Horrorschocker wurde in der BRD als einer der ersten Filme überhaupt wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde verboten (ja ja, einer der legendären vier Streifen), was vor allem auch auf Tom Savinis meisterhafte und gewohnt drastische Splattereffekte zurückzuführen ist. Die Mischung aus Sleaze und Gewalt erlebt ihren Höhepunkt in einem blutrünstigen Finale, das nur als unvergesslich bezeichnet werden kann. Harter Tobak, wenn auch bisweilen etwas zäh, aber es lohnt sich bis zum Ende zu gucken.
7 von 10.