Review

"Nightmare In A Damaged Brain" ist ein kleiner und sehr schwülstiger Psychosplatter mit genüsslich breitgetretenen Blutszenen, die unter der Aufsicht von Tom Savini entstanden sind. So sieht man zum Beispiel, wie George mit orgiastischem Enthusiasmus auf ein Opfer einsticht oder in einer Rückblende erst die Geliebte seines Vaters enthauptet, dann wie besessen auf den Leichnam einhackt, um schließlich seinen Vater mit einem Axtschlag in die Stirn zu töten.
Leider wirken die Szenen zwischen den Greueltaten teilweise wie Füllmaterial und auch überflüssig, so sieht man unter anderem, wie Frank in einer Bar sitzt und einem Countrysänger zuschaut. Auch die Gespräche zwischen Polizist und Psychologe sind erschreckend belanglos und oberflächlich geraten. Die Psyche Tatums wird kaum durchleuchtet, obwohl sich die Story hervorragend dafür eignet.
Aber trotzdem schafft es der Film, den Zuschauer mit seiner schwülen und dreckigen Atmosphäre in den Bann zu ziehen. Die zwischengestreuten Obsessionen vermögen in ihrer Intensität auch durchaus zu beklemmen, sodass man im Großen und Ganzen sagen kann, dass der ehemalige Porno-Regisseur Scalvolini seine Hausaufgaben gemacht hat.

Details
Ähnliche Filme