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Sigmund Freud wäre von diesem düsteren Slasher voll mit sexuellen Metaphern bestimmt hellauf begeistert gewesen, da viele Thesen aus seiner Psychoanalyse (z.B. Kindheitstraumata und unausgelebte Sexualität) in das Motiv des Killers einfließen. Der als Nasty Video verschriene Horrorschocker wurde in der BRD als einer der ersten Filme überhaupt wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde verboten (ja ja, einer der legendären vier Streifen), was vor allem auch auf Tom Savinis meisterhafte und gewohnt drastische Splattereffekte zurückzuführen ist. Die Mischung aus Sleaze und Gewalt erlebt ihren Höhepunkt in einem blutrünstigen Finale, das nur als unvergesslich bezeichnet werden kann. Harter Tobak, wenn auch bisweilen etwas zäh, aber es lohnt sich bis zum Ende zu gucken. 7 von 10.
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Ein kleiner Junge erwischt seine Eltern beim....na Ihr wisst schon, bringt diese auf brutalste Art und Weise um, landet in der Psychiatrie, kommt nach Jahren als erwachsener Mann wieder raus und mordet weiter. Die Story ist ansich etwas flach. Dennoch gehört "A Nightmare In A Damaged Brain" zu meinen Lieblingsfilmen, denn er ist verdammt blutig und brutal und darauf kommt es bei solchen Filmen auch an. Von daher sei den Schauspielern, sowie dem Regisseur ihr NICHT-Talent mal verziehen. Die bundesweite Beschlagnahme ist durchaus nachvollziehbar, denn der Film reisst mit voller Kraft an Ihren Nerven. 8 von 10 Punkten
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"Nightmare in a Damaged Brain" ist einfach nur stinklangweilig. Die Darsteller sind alle extrem unsympathisch, allen voran das kleine Scheißgör. Die Story wird lange Zeit sehr unzusammenhängend erzählt. Wahrscheinlich um davon abzulenken, dass sie eigentlich total billig ist. Einzig das Ende ist halbwegs unterhaltsam auch wenn ich es ziemlich lächerlich finde, das das kleine Kind sich aufführt wie Rambo und letztendlich sogar mit einer Schrotflinte auf den Killer schießt. Die darauf folgende Axt-Szene ist das beste am ganzen Film, entschädigt aber nicht im geringsten für den Schrott, den man sich davor ansehen musste. 3/10
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Nach hohen Erwartungen, die ich von diesem Film hatte, wurde ich schwer enttäuscht. Ja gut, er ist stellenweise ok, aber ich finde er zieht sich zulange hin. Gorehounds kommen vielleicht schon auf ihre Kosten, vor allem am Schluss, aber auch im Splatterbereich hat man schon besseres gesehen (ja, ja, für dieses Alter ist es schon ziemlich gut gemacht!). Ausserdem ist die Bildquali der Blood Edition unter aller Sau, selbst für so einen alten Film. Da hätte man mehr daraus machen müssen. Einen Film auf DVD rauszubringen, der nicht mal VHS Qualität hat, ist wohl echt überflüssig! Alles in allem ein Film, den man sich mal ausleihen und anschauen kann, aber zum kaufen wäre das Geld zu schade!
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Das deutsche Prinzip der Indizierung und Beschlagnahme weckt ja bekanntermaßen die Neigung von Kindern und Jugendlichen, sich solche Medien anzuschaffen. Dies gilt auch fuer diesen Film, bei dem man nur noch weinen kann. Es geht um einen irren Mann, der seinen Vater mit einer fremden Frau hat pimpeln sehen und der ihm dann auch das Beil in die Birne, und ihr die Ruebe abhaut. Das ist alles recht solide in Szene gesetzt. Das wars dann auch: keine psychologische Charakterentwicklung, nur 90 Minuten sich fast im Dunkel abspielender Unfug der uebelsten Art. Daher ist bei diesem Film eine Warnung angebracht: die Beschlagnahme richtet sich nur auf die letzten Szenen, und die sind zwar recht ordentlich, aber lassen den Film auch nicht mehr aufleuchten. Einfach nur Zeitverschwendung.
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Nightmare in a damaged brain ist zwar defintiv weder ein Horrorfilm, noch ein Splatter, er ist mehr ein subtiles Psychodrama, dass nur am Ende krasse Splatterszenen hat! zwar werden zwischendruch ein paar WENIGE Leute umgebracht, aber meistens bekommt man davon nicht viel mit, weil die Kamera wegschwenkt! Dennoch hat dieser Streifen eine subtile Spannung, der man sich nicht entziehen kann! Und man leidet fast schon mit dem armen Irren mit.... Ich kann aber beim besten willen nicht verstehen, dass dieser Film dermaßen Schwierigkeiten mit der Fsk hatte! Alles in allem: Rating 7/10 Bis dann, seth