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Trotz des zuvor beachtlichen Erfolges durch Der Pate spart Der Mafia-Boss daran orientierte Erzählungen aus dem politischen Milieu weitestgehen aus und beschreibt den Aufstieg eines kleinen Mannes innerhalb der Machtstruktur, die ihn anfangs ablehnt. Die zeitrafferartig beschriebene Karriere erinnert ein wenig an den Gangsterfilm der 30er-Jahre. Die Tatsache, daß Antonio Sabatos Figur dabei noch etwas im Schilde führt, macht den Film dadurch nicht frischer. Tatsächlich wird das Budget dafür verwendet, eine Vielzahl von Schauplätzen, darunter Deutschland, zu besuchen. Wenige spekulative Szenen täuschen nicht darüber hinweg, daß es an einer spannenden Struktur mangelt. Darüberhinaus kann Sabato gehindert durch mangelnde Vorlagen den Film beschwerlich tragen und wird durch einen etwas deplaziert wirkenden Kojak als Don nicht ausreichend unterstützt. Insgesamt erscheint Der Mafia-Boss dadurch reichlich dröge und verliert schließlich auch das Potential, welches aufgebaut wurde.

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