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Schwarze sind entweder Gangster mit haufenweise Tattoos und einem Vorstrafenregister, so dick wie Telefonbücher oder rumlungernde Crack-Junkies -oder einfach beides. Sie wachsen im so genannten Ghetto auf und Sex & Crime sind ihr Lebensinhalt.
Dies sind die uns bekannten Klischees über Schwarze, und eben diese Klischees sind es, die im Film "Hip Hop Hood" ordentlich auf die Schippe genommen werden. Dabei wird auch Kritik an diversen "Ghetto-Filmen" , wie der Originaltitel ("Don't Be a Menace to South Central While Drinking Your Juice in the Hood") verborgen verrät, ausgeübt.

Alles dreht sich um den Schwarzen Ashtray. Treffend und ironisch werden die Klischees karikiert: Der Vater von Ashtray ist älter als der Sohn (zumindest augenscheinlich), die Homeboys sind von Kopf bis Fuß mit Waffen behängt und ausgestattet mit ausreichender Knasterfahrung. Die Auserwählte Ashtrays ist die Ghetto-Matratze im Viertel schlecht hin. Im Großen und Ganzen bekommt das Publikum hier eine sehr amüsante Parodie geliefert, welche vor allem durch die Wayans Brüder ( später bekannt durch die ersten beiden "Scary Movie" -Teile) absolut komisch vermittelt wird. Diese Art des Humors ist jedoch auf jeden Fall Geschmackssache. Wer nicht über den typischen "Ghetto-und Kifferstoff" lachen kann, sollte lieber die Finger von "Hip Hop Hood" lassen.
Mein Geschmack hat er getroffen, ....8/10Punkte!

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