Ein sterbender, tibetischer Meister prophezeit, dass er in einem Kind wiedergeboren werden wird. Fünf Jahre später macht sich das Kind zusammen mit seinem Meister Khenlun aus Tibet nach HK. Doch auf den Weg wird Khenlun von den vier Lamas getötet. Doch zufällig fällt das Kind dem illegal eingewanderten Tiger in die Hände und erlebt ein Abenteuer nach dem anderen, denn die vier Lamas sind nun auch in HK angekommen, ebenso wie Khenlun Schülerin Bencheuk, die das Kind beschützen will.
Prince of the Sun ist eine ziemlich zweischneidige Geschichte. Wer auf einen klassischen Rothrock Klopper gesetzt hat, wird die meiste Zeit leider eine große Fehlmenge an Cynthia zu beklagen haben, denn wirklich viel Screentime hat die gute anfangs nicht abbekommen. Vielmehr ist zu Beginn der gefürchtete Hong Kong Klamauk angesagt um ein deppertes Paar und einem furchtbar nervigen Kinderdarsteller. Ein wenig erinnert die Klamotte dabei an Eddie Murphys Suche nach dem heiligen Kind, nur das da das Balg gnädigerweise häufiger die Klappe hielt.
Immerhin geht's in Punkto Action zum Finale hin ordentlicher zur Sache, nur der Weg dorthin ist wirklich schwer erträglich. Was Tiger und seine überdrehte Freundin bis dahin an Slapstick auffahren, ist wirklich nur dann zu ertragen, wenn man wirklich eine Vorliebe für den ostasiatischen Humor hat (gibt's wirklich solche Leute?). Das ist dann sogar doppelt schade, denn was Miss Rothrock hier an Handkantenschwingerei auffährt gehört deutlich zu ihren besseren Leistungen.
Prince of the Sun läßt sich da recht einfach mit "Kämpfe gut, Rest doof" zusammenfassen. Overacting ist ansonsten ebenso Trumpf wie dauerndes Dummgelaber und Kinderhasser werden hier auch ihre blanke Freude haben. Schade ist eben wirklich das die ansehnliche Martial Arts Action dadurch einfach nur verwässert wird.
5/10