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Das ist ein gelungener B-Film, der als Stück mit nur wenigen Personen gut funktioniert und aus seinem Setting, einer kleinen abgelegenen Insel, ordentlich viel herausholt. Es wird stellenweise sogar richtig spannend. Im Geiste ist man noch in den 50ern hängengeblieben, aber die paar eingestreuten Gore-Effekte sind für die damalige Zeit sehr gewagt und bringen ein wenig Modernität in die angestaubte Mad-Scientist-und-Monster-Nummer. Unter filmhistorischen Gesichtspunkten ist der Streifen deshalb selbstverständlich noch lange nicht so bedeutsam wie der erste echte Splatterfilm BLOOD FEAST mit seinen grellen Farben. Doch die Schockmomente, die drin sind, sind auch heute noch ganz ansehnlich. Abstriche muss man nur bei den restlichen visuellen Tricks machen, also den leuchtenden Bakterien und dem Riesenvieh zum Schluss. Der Nazi-Background des Forschers sorgt einen leichten Exploitationsanstrich.