Review

„In Gateway können 6 Monate Knast eine Ewigkeit bedeuten..“Wie wahr.Der arme Stallone wird in diesem überaus gelungenen Knastdrama aufs Äußerste drangsaliert.

Frank Leone hat nur noch sechs Monate Knast abzusitzen,doch eines Nachts wird er verlegt.
Direktor Drumgoole hat dies bewirkt,da er mit Leone noch eine Rechnung offen hat.Er lässt ihn per Wärter und Häftlinge dermaßen provozieren,dass Leone am Ende durchdreht und die Flucht plant…

Diese Rolle ist auf Stallone zugeschnitten:Ein Außenseiter mit Herzblut,wie wir ihn lieben.
Dabei schauspielert er gar nicht mal schlecht in diesem gefühlsstarken Knaststreifen.
Man leidet so sehr mit ihm mit,dass es am Ende eine dermaßen angenehme Genugtuung ist,wenn er endlich mal zuschlägt.
Der Film bietet einige starke Sequenzen wie das Footballspiel oder die Rache an Chink Weber,dabei wird es auch während der restlichen Szenen nie langweilig.
Die Darsteller sind superb besetzt:Donald Sutherland überzeugt als fieser Direktor,John Amos als cooler Meissner mit sensiblen Ansätzen und Sonny Landham ist als Häftlingsboß Weber so mies,dass man ihm am liebsten selber die Visage polieren möchte.

Emotionales Entertainment erster Klasse wird hier geboten,dass den Zuschauer extrem fesselt und gleichermaßen unterhält und mit einem packenden Finale zu überzeugen weiß.
Knapp an der Höchstwertung vorbei:
9 von 10 Punkten

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