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"Dieser Film ist grottenschlecht", so Jackie Chan himself in seiner Autobiographie. Wirklich? Nachdem Chan mit "Karate Bomber" seine erste Kung Fu Komödie drehte, Produzent Lo Wei diese jedoch nicht veröffentlichte (erst als Chan 1980 ein Star war) und dem ernsten "Master of Death", kam Lo Wei mit diesem Drehbuch an; so solle seiner Meinung nach eine Kung Fu Komödie sein.

Folgendes: Wegen den Gags sollte sich niemand den Film ausleihen. Den diese sind wirklich nicht die Highlights hier. Lo Wei legte wert auf Fäkalhumor, so pinkelt Chan einmal auf "Geister"! Die Kung Fu "Geister"-Meister sind Pinkgeschminkte Leute, die so auch direkt aus einer Transvestieshow kommen könnten. Bis auf ein paar Szenen mit der Ulknudel Dean Shek bleibt der Film einfach nur Albern.

Was den Film jedoch auszeichnet sind die exzellenten Kampfsequenzen, die Chan choreographierte. Diese setzen nach einer halben Stunde ein und danach ist auch plötzlich die Komik verflogen und der Film gewinnt rapide an Qualität. Angefangen von der Prüfung, die es Chan ermöglicht, aus dem Kloster zu kommen bis zu exzellenten Zweikämpfen. Wenn man einen tollen Schlussfight erwartet wird man allerdings enttäuscht, die 5 "Geister" mischen sich permanent in den Kampf ein und so kann man tolle Kampfkunst ad acta legen.

Was bleibt ist trotz der Holrhammerkomik ein leichtfüssiger und unterhaltsamer Film, der jedoch deutliche Schwächen aufweißt.

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