Review

Also zuerst muss man ja mal sagen, dass wir in den Film gegangen sind, weil wir uns in einer großen Gruppe auf keinen anderen einigen konnten. Wir sind dann einfach in den Film gegangen den keiner sehen wollte.

Wie kann man den Film am besten beschreiben? Man könnte sofort sagen, dass er extrem einfach gestrickt ist. Die Witze meist auf unterstem Niveau abgefeuert werden und die "Helden" sowieso einen an der Waffel haben.
Damit wäre eigentlich der Film beschrieben. Wenn jetzt der Leser sich fragt warum ich dem Film dennoch 7Punkte gegeben habe, dann lest weiter.

Auf wenn der Film nicht grade einfallsreich ist, total unrealistisch und die Synchro kompletter Mist, kommt man bei dem Film auf seine Kosten.
Harold und Kumar brauchen nach einer weiteren von vielen Kifforgien was zu essen und was käme da gelegener als ein Burger(oder 50, wie sich am Ende des Films rausstellt) im WhiteCastle? Also, auf ins Auto und los gehts zum nächsten WhiteCastle, aber das ist gar nicht so einfach wie der Zuschauer zuerst denken mag. Es warten viele Abenteuer auf die beiden Drogenkinder.
Die Kamera und auch die Musik sind nicht sonderlich gut, aber passen ins Bild des schlichten Films.
Die Story ist zwar einfach, ist aber gespickt mit Anspielungen auf das amerikanische System: Harold und Kumar tragen T-Shirts mit "politischen" Aussagen. Kumars Vater ist, wie alle Inder, Arzt. Er soll es auch werden. Harold ist der Streber Asiate. Der gesamte Film strotzt nur so von Klischees, doch die Spitze des Eisberges ist die Gefängnisszene. Den Schwarzen wird an allem geschehenen die Schuld gegeben von der Polizei. Sowas nenn ich Kritik am System!

Alles in allem ein leichter Film für einen Abend an dem man nichts von schwerer Filmkost wissen möchte. Er hat was, ist aber vom Witz her sehr weit unten.
Den Synchronsprecher von Harold habe ich erst am Ende des Films identifiziert, weil der Witz da sooooo schlecht ist. Wie seine Witze im Fernsehen. O.P (jetzt ratet wen ich meine, oder guckt euch den Film an)

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