"Harold & Kumar Go to White Castle" ist meiner Meinung nach ein in Deutschland total unterschätzter Film. Ich selbst hatte davon noch nie etwas gehört bis ich ihn vor kurzem auf Premiere gesehen habe. Es ist einer der Filme die manche Leute hassen, wiederrum andere Lieben ihn, wie z.B. "Jay und Silent Bob schlagen zurück" Ich persönlich gehöre wohl ganz klar zu den Leuten die ihn richtig gut finden und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetztung die nächstes Jahr in die Kinos kommt.
Zur Story:
Harold und Kumar sind zwei spät pupatäre Kiffer die sich zusammen eine Wohnung Teilen. Während Harold (John Cho, American Pie) einer geregelten Arbeit in einem Büro nachgeht, hängt Kumar (Kal Penn, Party Animals) zuhause rum und lebt auf kosten seines Vaters der ihn gerne als Artzt sehen würde. Und genau da beginnt die Geschichte. Harold bekommt von seinen Kollegen einen Stapel Akten vorgelegt die er für sie bis zum nächsten Morgen durcharbeiten soll. Letztendlich lässt er sich doch von Kumar breitschlagen nachhause zu kommen und sich erstmal ordentlich die Birne zu zurauchen. Als die beiden dann total stoned vor dem TV sitzen und überlegen wie sie jetzt ihren Kiffer-Hunger am besten stillen, läuft ein Werbespot für die Fast-Food Kette "White Castle" (die es übrigens in den USA wirklich gibt) der sie ermutigt sich dort hin zu begeben. So beginnt ein total verrückter Trip mit jedememge absurden Ereignisse. Dabei lässt der Film kaum eine Randgruppe aus und macht sich über diverse Religionen und Rassen lustig, z.B. auch über die Herkunft der beiden Hauptcharaktere.
Fazit: Ein echt gut gelungener Kifferfilm auf dem Niveu von Jay und Silent Bob oder Cheech und Chong den man nicht allzuernst nehem sollte. Und wie es wohl bei allen Kifferfilmen ist, kann man ihn nur dann richtig verstehen wenn man selbst desöfteren mal ein Tütchen raucht....