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Mit Pearl Harbor ist dem Erfolgsduo Bruckheimer/Bay eine leichtverdauliche, imposant anzusehende Verfilmung des historischen Stoffes um den Überraschungsangriff der Japaner an jenem schicksalschweren Tag des Jahres 1941 gelungen. Die Kritiken über das knapp 3 Stunden lange, rund 300Mio Dm teure Actionmärchen gehen bekanntermaßen recht weit auseinander. Dass es kein Kunstkino sondern vielmehr ein explosives Stück Actionkino mitsammt schmalziger Lovestory werden würde, sollte allerdings schon voher jedem Filmkenner klargewesen sein, wenn er die Namen Bay und Bruckheimer kennt ( Amargeddon, The Rock ) Konzentriert man sich also auf das Wesentliche und legt die richitge Erwartungshaltung zu Grunde wird der Zuschauer nicht enttäuscht werden. Ein wahres Actionfeuerwerk wird im Schlussteil des Filmes abgebrannt, welches geniale Kameraperspektiven und Specialeffects bietet, allerdings die Gewalt des Krieges nicht wirklich korrekt darstellt. Dies war allersings geplant, Michael Bay wurde allerdings angeweisen, den Film für ein lukratives PG-13-Rating zu drehen. realistische Gewalt der Marke James Ryan sucht man ergo vergebens.
Die Lovestory ist bestimmt nicht jedermanns Sache, mochte man aber Armageddon, so wird man auch hier schnell Gefallen an den Charakteren finden. Gekrönt wird das Ganze natürlich von einem tragischen Herz/Schmerzende, unterlegt von einem nicht ganz unumstrittenen Schlussmonolog Evelyn's und den obligatorischen, patriotistischen, für Regisseur Bay kennzeichnenden Bildern und Kamerafahrten.
Summa summarum:
Wer Filme wie The Rock und Amargeddon mochte und sich gerne ein Stück Popkornkino ansieht und sich nicht allzusehr an patriotistischen Szenen stört, wird sicherlich nicht enttäuscht werden.

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