„Mad Max“ ist ein Kultklassiker des Actionfilms. Mit einem sehr geringen Budget gedreht, gelangen atemberaubende Stunts, die auch heute noch überzeugen können.
Australien irgendwann in der Zukunft: Auf den Highways liefern sich Polizei und Motorradbanden heftige Schlachten. Einer der Polizisten ist Max, der den Anführer einer Gang tötet. Diese sinnt auf Rache und bringt Max' Frau und Kind um. Max holt zu einem erbarmungslosen Gegenschlag aus.
Das war der Durchbruch für Mel Gibson, der bereits in diesem frühen Leinwandauftritt überzeugend agiert. Die Story ist geradlinig und simpel gestrickt, kann aber optisch klar überzeugen. Die Stunts sind atemberaubend und die Verfolgungsjagden besser als in manchem modernen Actioner in Szene gesetzt.
Die einfache Ausstattung des Streifens ist gelungen und die endlos langen Highways Australiens bieten eine tolle Kulisse für diesen Endzeitstreifen. Die Kameraarbeit ist perfekt und erhöht gekonnt das Tempo der zahlreichen Verfolgungsjagden.
In der Szene, in der die Rocker Max' Frau und Kind erwischen, wird wohl so manchem Zuschauer der Atem gestockt haben, ohne dass direkt draufgehalten wird.
Zuvor kann sich der Zuschauer im kleinen Familienidyll von Max noch von dem brutalen Treiben auf der Straße erholen, alsdann wird dieses zerstört und Max (und dem Zuschauer) bleiben nur noch tiefe Rachegelüste.
Ein mit einfachen Mitteln beeindruckender Actionfilm, der auch nach vielen Jahren noch begeistern kann.
8 von 10 Punkten