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Mad Max, zu 99% der Film, wenn man an einen Film aus Australien denkt. Verdient hat der Film das.

Australien, in vielleicht nicht allzu ferner Zukunft. Im Outback treiben Motorrad Gangs ihr Unwesen, die Polizei hat alle Hände voll zu tun, um die Gangs wenigstens einigermaßen unter Kontrolle zu halten.
Max (Mel Gibson), ein Cop der besseren Sorte, verliert bei einer Jagd seinen besten Kumpel. Er quittiert den Dienst und will mit seiner Familie nur noch weg. Doch er läuft der Motorradbande erneut über den Weg, sie töten sein Kind und fahren seine Frau zum Krüppel.
Max dreht durch und setzt alles daran, den Tod seines Kindes und die Verletzungen seiner Frau zu rächen. Er startet einen grausamen Rachefeldzug...

Die Story scheint simpel, ist sie auch, der Film ist aber trotzdem sehenswert. Besonders am Anfang die Verfolgungsjagden lassen einen teilweise mit offenem Mund am Fernseher sitzen.
Da fliegen Autos durch die Luft oder jagen mit Höllenspeed durch Australiens Outback.
Ferner sehen wir einen jungen Mel Gibson in seiner Paraderolle. Als besonderes Bonbon wurde der Film ursprünglich im australischen Slang gedreht. Der war teilweise für manche englischsprechenden Leute so schwer zu verstehen, dass Mad Max noch mal komplett sauber synchronisiert wurde, ob britisch oder amerikanisches Englisch, weiß ich nicht. Trotzdem lohnt es gerade, sich die Original Aussie-Spur anzuhören.
Die Indizierung von Mad Max ist ein Witz, warum bitte wird so ein Film indiziert? Wegen des Rachefeldzugs? Oh Hilfe, den gab’s aber schon 1000 mal vorher und danach mindestens 10000 mal, typisch Deutsch halt.

Fazit: Gelungener Aussi-Film, wo gerade der Anfang besonders viel Spaß macht, der Film aber auch sonst fesselt.

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