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Mit Mad Max lieferte Regisseur George Miller nicht nur einen kultigen Endzeitfilm ab, sondern auch jenen Film der Hauptdarsteller Mel Gibson den Durchbruch bescherte.

Dabei spielt Millers Streifen in einer kaputten Zukunft im australischen Outback, wo das uns bekannte System zusammen gebrochen ist und Motorradgangs die Straßen beherrschen. Lediglich ein paar mutige Polizisten stellen sich diesen entgegen, sind dabei in der Wahl ihrer Methoden aber ebenfalls nicht zimperlich. Einer dieser Polizisten ist dabei Mad Rockatansky. Als Nightrider, das berüchtigte Oberhaupt der Höllenjockeys, aus dem Gefängnis ausbricht, können Max und seine Kolleggen diesen nur mit der Spur einer Verwüstung stoppen, wobei dieser dabei stirbt. Kurz darauf erleidet Max Freund und Kollege Goose, als Folge dessen einen provozierten Unfall, beim dem dieser furchtbare Entstellungen erleidet. Schockiert von diesem Vorgang, will Max den Dienst quittieren. Er lässt sich von seinem Vorgesetzen allerdings nur zu einem verlängerten Urlaub überreden. Auf dem Weg in diesem kommt es schließlich zu einer verhängnisvollen Begegnung, bei der Max Sohn stirbt und seine Frau verstümmelt wird. Daraufhin schwört dieser Rache und wird zu Mad Max...

Gedreht mit einem unglaublich geringen Budget ist Mad Max bis heute ein weiteres Parade Beispiel, das es nicht viel Geld benötigt, um einen gelungenen Film zu drehen. So zieht man zwar Mad Max des Öfteren die Umstände seines Entstehungsprozess an, dennoch überzeugt der Streifen mit legendären Kamerafahrten, packenden Action - Sequenzen mit reichlich Blechschaden und guten Schauspielern. 

Gibson ist dabei wie geschaffen für die Rolle des Rächers während die restliche Schauspielerregie ebenfalls einen vernünftigen Job abliefert und Miller aus der Not eine Tugend macht, so das sich Mad Max durch eine düstere Atmosphäre auszeichnet und seine Kraft aus den Rekordverdächtigen 114 Stunts bezieht, welche im Film zu bewundern sind.

So reicht es unter dem Strich für starke 7 Punkte, da Mad Max trotz seiner Stärke bzw Vorzüge doch etwas sehr trashig daherkommt und Millers Mix aus Western, Sc-Fi sowie Rockerfilm nicht immer rund wirkt.

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