6
Die Rückkehr in die eigene Heimatstadt, die inzwischen von Verbrechen und Angst beherrscht wird, und die Rache für den Tod des ermordeten Vaters oder Bruders oder Ehepartners - alles soweit nur Standardplots des Actiongenres und kaum der Rede wert. Was CHINA O'BRIEN jedoch auszeichnet, das ist seine gut aufgelegte Hauptdarstellerin Cynthia Rothrock, die zwar nie in die Action-Oberklasse zu Arnie und Sly stoßen konnte, die hier aber genug mädchenhaften Charme versprüht, um diesen Haue- und Geballer-Flick um einiges sehenswerter zu gestalten als etwa das x-te vergleichbare Machwerk mit irgendeinem x-beliebigen männlichen Kollegen auf demselben Level. Rothrock gelingt der schwierige Balanceakt zwischen Powerfrausein und Weiblich-Bleiben und mir persönlich bereitet sie mit ihrem Lächeln und ihrer Mimik allgemein mehr Freude als z.B. der stets monoton dreinblickende Fleischberg Steven Seagal.
5
Charles Bronson-mäßiger Kleinstadt-Revenge-Film meets "American Fighter"-Möchtegern-Martial-Arts-Style. Bezüglich der Handlung also Standartware, kampftechnisch zu wenig und vom Trash-Faktor her, also dem von was man bei solchen Werken noch zehrt, auch etwas unterdimensioniert. Leider hat Kampf-Lesbe Cynthia Rothrock auch zu wenig Ausstrahlung um das Ruder noch rumzureissen.