Der Schüler Charley bricht sich bei seiner Freundin Amy gerade einen ab, um an sie heranzukommen, da beobachtet er, wie im Nachbarshaus ein Sarg hereingetragen wird. Als dort am nächsten Tag auch noch eine Frau verschwindet, die kurz darauf geköpft aufgefunden wird, ist für Charley klar, dass es sich bei dem neuen Nachbarn um einen Vampir handeln muss. Die Polizei, die er über den suspekten Nachbarn informiert, glaubt ihm seine fantastische Story genau so wenig, wie Amy, die alleinstehende Mutter freut sich sogar noch über den attraktiven Jerry Dandridge. Klar, das der Dandy das Misstrauen sehr übel nimmt und Charley bekommt eines Nachts mit seiner wahren Identität zu tun. Hilfe verspricht er sich von Peter Vincent, der die Fernsehsendung "Fright Night" über Vampire moderiert, doch der ist alles andere als der größte Vampirkiller. Was das Drehbuch hier zum Besten gibt, ist eigentlich nichts anderes, als viele andere Teeniekomödien, obwohl "Fright Night" zumindest vereinzelt nette Gags einstreut. Was amüsant anfängt, begibt sich jedoch leider im Mittelteil auf billiges Teenieparkett, wie man es von diversen Michael J. Fox-Streifen gewohnt ist. Etwas schade eigentlich, denn zum Finale hin können besonders die SFX von Richard Edlund für gute, teils spannende Momente sorgen. Für das große Amüsement fehlt etwas die durchgehende Linie, wenn sich die Jagd nach dem Vampir zu einer Teenieklamotte entwickelt, in der eine blödsinnige Lovestory mit Kuschelmusik ausgebreitet wird. Bemerkenswert ist die Wahl der mitwirkenden Darsteller, angefangen mit Chris Sarandon als moderner Vampir bis zu Roddy Mc Dowall als abgehalfterter Schauspieler. Zwischendrin gibt es noch Amanda Bearse (genau, Marcy von den Bundys) in Marilyn-Outfit als sexy Vampirin, na ja, wenigstens ansatzweise, was die Maske hergibt. Außer einigen Grinsern und spärlich gesäten, aber schönen Transformationen hat dieser Schinken nicht viel für den Horrorfan zu bieten, wenn man sowieso eine Komödie sehen möchte, ist man mit "House" besser bedient. Und an Vampirkomödien wie "Tanz Der Vampire" kommt dieser durchschnittliche Streifen sowieso nicht heran. Das ein oder andere eklatante Logikloch ist wohl kaum noch schlimm, schließlich kommt das ganze aus der Columbia-Schmiede für leichte, anspruchslose Unterhaltung, und genau das ist "Fright Night".
Fazit: Durchschnittlche Teenie-Vampir-Komödie, weit weg von einem vermeintlichen Klassiker. 5/10 Punkten