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Als Horrofan war mir klar dass ich irgendwann an diesen Klassiker hängenbleiben würde. Und was soll ich sagen? Wir haben es mit einer soliden Story zu tun, die aber immer für untypische Abläufe zu haben ist. Es kam nicht selten vor, dass ich mir eine typische 80er-Jahre im Verlauf komplett anders vorgestellt habe. Einige Szenen sorgen zwar für etwas (un)freiwillige Komik, diese tun FRIGHT NIGHT aber kein Stück weh. Vergleichbar ist der Film mit einer Mischung aus NIGHT OF THE CREEPS und DISTURBIA. Die Handlung bleibt durchgehend interessant und macht auch Lust auf mehr. Die Effekte sind zwar jetzt nicht der Oberburner, reihen sich aber perfekt in die restliche Optik und (Un)seriösität ein. Fazit: Netter Horrorfilm für zwischendurch und für Fans der 80er sowieso. Leider kein Überfilm und zählt meines Erachtens eher zu den etwas schlechteren Klassiker. Dennoch mach FRIGHT NIGHT sehr Spaß.
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Dank seiner hervorragenden Darsteller (allen voran Chris Sarandon als attraktiver und „unheimlich“ sympathischer Vampir Jerry Dandridge und Roddy McDowall als TV-Showmaster mit Vampirkiller-Allüren Peter Vincent, der in Wirklichkeit allein beim Gedanken an Vampire die Hosen voll hat), seiner bis heute hervorragenden und mitunter auch sehr blutigen Special Effects, dem coolen Soundtrack und der perfekt funktionierenden Mischung aus Humor und Spannung zählt dieses Filmjuwel mit zu den besten Arbeiten Tom Hollands, der sich in den 80ern mit einigen Horrorthrillern (u.a. Chucky) einen Namen gemacht hat.
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Großartige Horrorkomödie, die den Vampirfilm sehr geschickt modernisiert, aber dabei auch stets die klassischen Blutsaugermythen und -klischees augenzwinkernd zitiert, z.B. in Gestalt des schusseligen Vampirjägers, der nicht weiß, in was für ein Abenteuer er hinein geraten ist (grandios: Roddy McDowall). Neben einer tollen 80er Jahre Atmosphäre, die sich vor allem durch die Frisuren, Kleidung und Popmusik ergibt, wird insbesondere auch der Akt des Beißens in den Hals durch Kamera und Score sehr stilvoll, sinnlich und erotisch dargestellt, was nur den wenigsten amerikanischen Werken aus diesem derart Subgenre gelingt. Auch bei den Masken und Spezialeffekten wird richtig geklotzt, denn die dargebotene Palette an unterschiedlichen Verwandlungen und Schocksequenzen ist sehr bunt und sehr phantasievoll zusammengestellt. Fazit: Ebenso lustig wie liebevoll gemacht. Hommage und Erneuerung zugleich.
7
Fright Night - Die Rabenschwarze Nacht ist eine unterhaltsame Vampirkomödie aus den 80er Jahren. Der Film hat lustige und spannende Momente zu bieten, wobei der humoristische Anteil überwiegt. Die Story an sich ist ganz gut allerdings auch ziemlich vorhersehbar, da es mittlerweile mehrere Movies dieser Sorte gibt. Trotzdem gibt es ein paar nette Ideen zu begutachten, die man in dieser Form noch nicht gesehen hat. Überragend für die damalige Zeit sind die Masken und die Effeckte. Spitze! Darstellerisch gehts so. Am besten sind Stephen Geoffreys (Die Himmelsstürmer), der den Teufel Ed spielt und Chris Savandon (Explosion in Kuba), der den Vampir verkörpert. Kann man sich ruhig mal reinziehen, deswegen 7 von 10 Punkten.
7
Endlich mal ein Film mit der genialen Amanda Bearse. Als ich über den Film las war ich ich erst etwas skeptisch. Jedoch ist der Film sehr gelungen. Er ist trotz seiner düsteren Atmophäre sehr witzig. Die Schauspieler sind super. Chris Sarandon wirkt wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch, außerdem ist er sehr heiß. Aber auch Amanda"Marcy Darcy" Bearse bringt perfekt die Wandlung vom schüchternen Mauerblümchen zum selbstbewussten Vamp rüber, was besonders gut in der von toller Musik begleiteten Discoszene rüberkommt. Lediglich William Ragsdale bleibt als Hauptdarsteller etwas blass. Trotz des etwas derben Finales ist "Fright Night" eine sehr gelungene Horror-Comedy die man sich durchaus mal ansehen kann.7/10
7
Vergnügliche Vampirkomödie von Tom Holland, die durch eine stimmige Mischung aus dezentem Humor und spannendem Vampirtreiben überzeugt. Die Inszenierung bleibt zwar über weite Strecken eher schlicht, überzeugt jedoch besonders gegen Ende durch einige recht derbe Einlagen und ihren unverkennbaren 80er-Einschlag. Zusammen mit den sympathischen Charakteren (insbesondere Chris Sarandon und William Ragsdale sollen hier erwähnt werden) sowie den guten Darstellerleistungen stellt "Fright Night" unterm Strich einen absolut sehenswerten "Gute-Laune"-Horrorstreifen dar, bei dem man sich gerne an die in filmischer Hinsicht doch einzigartigen 80er-Jahre zurück erinnert!
9
Zu dieser effektvollen Horrorkomödie der 80er muss man nicht wirklich viel sagen, deshalb tu ich es auch nicht. Die meisten werden den Film auch schon kennen (und hoffentlich lieben). Es handelt sich hier um eine kultige und auf jeden Fall sehr gut gemachte Vampirkomödie welche eigentlich alles beinhaltet was Spass macht: Gewalt, Sex und Humor. Zwar gibt es keine gigantische Splatterorgie aber dennoch ein paar gelungene Blut-Szenen (Bleistift in der Hand, verätzender Typ, usw.) und auch reichlich gute Witze. Der Film hat den leicht trashigen Charme der 80er Jahre und bedingt auch deren Mode und Musik. Die Schauspieler, besonders der Vampirjäger Peter Vincent, überzeugen eigentlich grösstenteils und die Effekte (laut Cover vom selben Spezialisten der auch die Geister in Ghostbusters gemacht hat) können sich für einen solchen Film aus einer solchen Zeit durchaus sehen lassen. Was soll man noch weiter um den heissen Brei reden: Diesen Film muss man einfach mögen...
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Fright Night ist eine gelungene Horrorkomödie, die aber auch gleichzeitig spannend ist ohne mit zahlreichen Splattereffekten auftrumpfen zu müssen. Jeder der auf Vampirfilme, insbesondere die mit dem typischen 80er Jahre Flair steht, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen!
10
"Fright Night" ist eine der witzigsten Horror-Komödien die ich kenne.Aber der Film ist nicht wie andere Horrorkomödien nur einfach lustig,oder gar lächerlich,sondern eine perfekte Verbindung aus schwarzem Humor und teuflischer Spannung.Splatter hat er nicht so viel zu bieten,aber das braucht er auch nicht.Die Musik ist total schräg,passt aber in den Film super rein.Die Schauspielert sind auch passabel.Besonders Chris Sarandon als Vampir. Fazit:Ein Muss für Vampir-Fans.