The Pilot's Wife hat sicher eine interessante Story. Ein Flugzeug stürzt vor der Küste Irlands ab. Der Pilot hatte angeblich Kontakte zur IRA und seine Witwe versucht, den Namen ihres verstorbenen Mannes rein zu waschen. Aber was Robert Markowitz und seine Schauspieler daraus gemacht haben ist einfach nur langweilig. Dabei hätte man wirklich was daraus machen können.
Der verstorbene Ehemann führte nämlich ein Doppelleben und hatte in London eine zweite, parallele, Ehefrau mit zwei Kindern. Und auch tatsächlich Kontakt zur IRA. Aber der Spannungsbogen wird kaum gespannt. Erst gegen Ende des Films bekommt man kurzzeitig einmal Angst um die Hauptdarstellerin Kathryn Lyons, als sie der IRA und deren Gegenspieler zu nahe kommt.
Die Schauspieler wirken irgendwie lustlos; lediglich Christine Lahti, einigen aus der US-Krankenhaus-Serie Chicago Hope bekannt, zeigt eine annehmbare Leistung. Sie spielt die trauernde Witwe und in der Folge auch die überraschte und betrogene Ehefrau wirklich gut. Aber das reicht halt nicht für großes Kino.
Ich habe mir immer wieder gedacht: 'Jetzt muss doch endlich mal was passieren'. Aber Fehlanzeige. Deshalb verschwendete Zeit und nur 2/10.