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Retaliator, was grob übersetzt so viel wie der Vergelter bedeutet, ist ein später Terminatorklon, der sehr an "Lady Terminator" erinnert und hierzulande direkt in der Videothek gelandet ist, neben 100 anderen, besseren Filmen.

Zur Story: CIA Agent Eric Matthews soll 2 Kinder aus den Händen blutrünstiger Terroristen befreien. Ganz nebenbei nimmt er dabei auch noch, die schon lang gesuchte Superterroristin, Samira gefangen. Doch anstatt sie ins Gefängnis zu stecken, implantieren ihr amerikanische Wissenschaftler einen Chip in den Kopf, der sie zum ferngesteuerten Roboter macht ,um so ihre früheren Mitstreiter infiltrieren/auslöschen zu können. Natürlich gerät Samira außer Kontrolle ihrer Erschaffern und rächt sich nun an diesen. Dies ruft wiederum Eric Matthews auf den Plan, der Samira nochmal einfangen soll.

Die Story ist natürlich so vorhersehbar wie eine Präsidentschaftswahl in Russland und nicht sonderlich innovativ, ist für den Film allerdings auch nicht wichtig.
Die Effekte sind, für die Zeit teilweise ganz ok, die Erschaffung von Samira beispielsweise ist ganz ansehlich.
Die Baller-und Actionsequenzen sind allerdings extrem billig gemacht und überzeugen kaum. Auch ist die Fsk 18 Einstufung für die damalige Zeit zwar typisch, wäre aber heutzutag wohl nicht mehr der Fall.

Die Darsteller sind alle relativ unbekannt und der Versuch Hauptdarsteller Robert Ginty mit diesem Film als neuen Actionstar zu verkaufen, war wohl von Anfang an zum Scheitern verdammt. Die übrigen Darsteller sind kaum erwähnenswert und Paul Walker, hier in einer frühen Rolle, erkennt man auch nur, wenn man weiß, dass er mitspielt.

Fazit: Für Fans von 80gertrashfilmen vielleicht mal einen Blick wehrt, wobei das beste an dem Film wohl sein deutsches Verleihcover ist.

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