Review

Nachdem ich mir zwei Tage zuvor den Film „Troja“ angesehen habe, wo der Regisseur Wolfgang Petersen den Troja Stoff ja mehr oder weniger vergewaltigte, hatte ich keine großen Erwartungen von der Produktion „Helena von Troja“. Doch ich wurde sehr positiv überrascht.
Dieser Film bearbeitet den Atridenmythos bzw. die Geschichte um Troja viel besser als Petersen. Vor allen der mythosgetreue Anfang des Films überraschte mich sehr.
Dies einer der wenigen Filme die den Mythos wirklich von Anfang an erzählen – also vom goldenen Apfel. Auch sonst hält sich diese Produktion viel genauer an das Original als es bei Petersen der Fall ist.
Personen wie die Seherin Kassandra oder Ifigenie, die im Film sowie im Mythos geopfert wird um besseren Wind für das Auslaufen der Flotte zu erreichen, sind in diesem Film lobend zu erwähnen.
Auch alle anderen Darsteller von denen ich bis jetzt noch nie gehört habe spielen Ihre Rollen sehr überzeugend. Bis auf eine Ausnahme, den Achilles. Eine derartige Fehlbesetzung und miserable Darstellung bekommt man selten zu sehen.

Natürlich darf man sich hier keine spektakulären Spezialeffekte erwarten, doch die wenigen die vorhanden waren, waren am schmalen Budget gemessen, sehenswert.

Was mich auch faszinierte war das originalgetreue Ende des Films. Agamemnon, wieder zurück in Griechenland, wird im Bad von seiner Frau Klytaimestra ermordet.

Fazit: Dieser Film bietet eine sehr viel bessere Umsetzung des mythischen Stoffes, als wie bei „Troja“ von Petersen gezeigt wurde. Es wirken zwar keine Stars mit, aber es wird trotzdem eine akzeptable schauspielerische Leistung dargeboten!
Die Acht Punkte die gegeben habe beziehen sich rein auf die Umsetzung des mythisches Stoffes!

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